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Jeff Bezos erklärt, wie viele Stunden er täglich schläft — und wann er seine produktivsten Meetings abhält

 - Copyright:  Matt Winkelmeyer / Staff / Getty Images
- Copyright: Matt Winkelmeyer / Staff / Getty Images

Erwischt ihr euch auch manchmal dabei, wie ihr aufgrund eines straffen Zeitplans, vieler Aufgaben oder großer Erwartungen und Vorstellungen an euch selbst eurem Schlaf nicht den nötigen Platz einräumt? Obwohl wir wissen, wie wichtig die Regenerationsphase für den Körper und unseren Geist ist, kommt der Schlaf trotzdem immer wieder zu kurz. Des Öfteren denken wir, weniger Schlaf entspricht mehr Zeit, alles zu erreichen und zu erledigen, was wir uns vornehmen.

Aber das ist ein Trugschluss. Der Wirtschafts- und Finanznachrichtensender CNBC berichtete, dass auch Amazon-Gründer Jeff Bezos sich darüber im Klaren sei, wie wichtig eine klare und kontinuierliche Ruhephase ist. Bei einer Diskussion im Economic Club of Washington aus dem Jahr 2018 erklärte Bezos, wie viele Stunden er schläft und wann er seine wichtigsten Meetings abhält.

Auch die Leitung eines der weltweit größten Unternehmen hält Jeff Bezos offenbar nicht davon ab, ausreichend Schlaf und Ruhe zu bekommen: Selbst wenn es oft schwierig sei, sich diese Zeit zu nehmen, versuche er akribisch, acht Stunden Schlaf am Tag zu bekommen. Bezos weiß, dass man mit genügend Schlaf besser denken kann, mehr Energie zur Verfügung hat und deutlich bessere gelaunt ist.

Der menschliche Körper sei nicht darauf ausgelegt, 18 Stunden am Tag hoch konzentriert zu arbeiten. Selbst, wenn die höhere Anzahl an Arbeitsstunden mehr Zeit für wichtige Entscheidungen bietet, sagte Bezos bei der Diskussion: „Aber ist es das wirklich wert, wenn die Qualität dieser Entscheidungen geringer ist, weil man müde oder mürrisch ist? Wahrscheinlich nicht.“

Zu wenig Schlaf führt zu riskanten Entscheidungen

Auch eine Studie aus dem Jahr 2017, die in der Fachzeitschrift "Annals of Neurology" veröffentlicht wurde, untermalt Bezos Überzeugung. Sie ergab, dass Schlafmangel dazu führen kann, riskantere Entscheidungen zu treffen, derer wir uns nicht einmal bewusst sind. „Die Studie liefert zum ersten Mal Beweise dafür, dass eine unzureichende Regenerationsphase in umschriebenen Hirnbereichen zu abweichendem Verhalten führt“, so die Autorinnen und Autoren der Studie.

Bezos scheint diese Erkenntnisse für sich persönlich bereits gemacht zu haben. Er legt eigenen Angaben zufolge Wert darauf, lieber weniger Entscheidungen von hoher Qualität zu treffen, anstatt vieler, die nicht gut durchdacht sind.

Vormittags ist Bezos am produktivsten

Um seine acht Stunden Schlaf am Tag zu bekommen, hat Bezos eine Routine für sich entwickelt: „Ich mag es, am Morgen zu putzen“, erzählte er. „Ich stehe früh auf. Ich gehe früh ins Bett. Ich mag es, Zeitung zu lesen und Kaffee zu trinken. Ich mag es, mit meinen Kindern zu frühstücken, bevor sie zur Schule gehen.“

Wichtige „High-IQ-Meetings“ – also Konferenzen, in denen man konzentriert arbeiten muss – führe er vor dem Mittagessen durch. Bezos habe für sich erkannt, dass er alle wichtigen und geistig herausfordernden Aufgaben am besten um 10 Uhr morgens erledigen könne. Da sei seine Konzentration am besten. „Denn um 17 Uhr denke ich: ‚Ich kann heute nicht mehr über dieses Thema nachdenken. Lass es uns morgen um 10 Uhr noch einmal versuchen‘“, sagte er.

Solche Erfahrungen und Erkenntnisse in den Alltag einzubauen, kann auch euch dabei helfen, die Produktivität zu steigern und gleichzeitig eine gute Balance zu finden.

Dieser Artikel erschien bei Business Insider bereits im Mai 2021. Er wurde nun erneut geprüft und aktualisiert.

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