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Japanische Verbraucherpreise fallen neunten Monat in Folge

·Lesedauer: 1 Min.

TOKIO (dpa-AFX) - Entgegen dem Trend in vielen Industriestaaten stehen die Verbraucherpreis in Japan weiter unter Druck. Im April gingen sie ohne die Preise für frische Lebensmittel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent zurück, wie die Regierung am Freitag in Tokio mitteilte. Das war der neunte Rückgang in Folge, wenngleich Volkswirte im Mittel mit einem etwas größeren Minus gerechnet hatten.

Die Entwicklung steht im Kontrast zu vielen anderen Ländern, in denen die Verbraucherpreise zuletzt angezogen haben. Allerdings hebt sich Japan schon lange ab, weil das Land seit vielen Jahren eine chronisch schwache Inflation oder sogar fallende Verbraucherpreise aufweist. Die japanische Notenbank betreibt deshalb seit langer Zeit eine extrem lockere Geldpolitik, bisher jedoch ohne durchschlagenden Erfolg.

Zumindest die Energiepreise sind zuletzt wieder gestiegen, nachdem sie in den Monaten zuvor deutlich gefallen sind. Im April erhöhten sie sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7 Prozent, nachdem sie im März um 4,3 Prozent gefallen waren. Der jüngste Anstieg geht zurück auf einen statistischen Basiseffekt, weil die Energiepreise in der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 drastisch eingebrochen waren.

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