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Japanische ANA hält Dreamliner noch für Monate am Boden

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Tokio (dapd). Die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) lässt ihre 17 Boeing (NYSE: BA - Nachrichten) 787 Dreamliner wegen der ungelösten Probleme mit den Batterien des Großraumjets zunächst bis mindestens Ende Mai am Boden. Dadurch fallen Hunderte Flüge aus oder werden mit Maschinen anderen Typs geflogen, wie ANA am Montag in Tokio mitteilte. Neben Flügen innerhalb Japans sind dabei auch internationale Ziele wie Frankfurt am Main, Seoul oder Seattle betroffen. ANA ist der größte Abnehmer des Dreamliners, der Boeing immer wieder negative Schlagzeilen eingebracht hat.

Die weltweit 50 ausgelieferten Dreamliner dürfen nach zwei Zwischenfällen mit den Battieren schon seit mehreren Wochen nicht starten. Im Januar war bei einem Dreamliner von Japan Airlines eine Batterie in Brand geraten. Kurz darauf überhitzte die Batterie eines ANA-Dreamliners. Die Maschine musste notlanden. Die Suche nach der Ursache des Batterieproblems auch mit Hilfe von Testflügen dauert noch an.

Boeing hatte den Dreamliner eigentlich als Verkaufsschlager im Wettbewerb mit dem Konkurrenten Airbus geplant. Doch wegen der technischen Probleme stoppte der US-Konzern die Auslieferungen erst einmal.

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