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„Das Jahr 2021 fühlte sich wie ein langandauernder Feuerwehreinsatz an“

·Lesedauer: 3 Min.
Die Idee für ihr Startup hatte Eileen Liebig, nachdem ihre Event-Management-Firma aufgrund der Corona-Pandemie alle Aufträge verloren hatte.
Die Idee für ihr Startup hatte Eileen Liebig, nachdem ihre Event-Management-Firma aufgrund der Corona-Pandemie alle Aufträge verloren hatte.

Täglich grüßt das Murmeltier: Auch in diesem Jahr wurden zahlreiche Weihnachtsfeiern aufgrund der steigenden Corona-Inzidenzen abgesagt, Homeoffice war wieder angesagt. Doch nach anderthalb Jahren Pandemie sind Online-Veranstaltungen für den ein oder anderen zur Qual geworden: zu langweilig, zu eindimensional, zu stumpf. Hier kommt das Startup Online Event Box von Eileen Liebig ins Spiel. Sie hat die Firma hochschwanger innerhalb von drei Tagen gegründet. Unternehmen können über die Plattform des Startups individuelle Boxen mit nachhaltigen Produkten zusammenstellen und an ihre Mitarbeiter verschicken lassen. Die 2020 gegründete Firma aus Berlin begleitet dabei jede Art von virtuellen Veranstaltungen: Tech-Konferenzen, kleine Team-Events oder Betriebsversammlungen. Konzerne wie Amazon, Google und Vodafone sollen das Angebot des Startups bereits in Anspruch genommen haben.

Wie Eileen Liebig auf das vergangene Jahr zurückblickt, erzählt sie uns im Gründerszene-Fragebogen.

Was hast du in diesem Jahr neu über dich gelernt?

Das Jahr 2021 fühlte sich wie ein langandauernder Feuerwehreinsatz an. Die vielen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben das Geschäftsumfeld ständig verändert. Ich musste mich daher immer wieder auf neue Situationen einstellen. Dadurch wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, sich auf sein Team verlassen zu können.

Wie hältst du Druck stand?

Für mich spielt die offene und direkte Kommunikation eine wichtige Rolle. Nur so können meine Mitmenschen wissen, wie es mir geht und andersrum.

Wie bist du durch den Lockdown gekommen?

Mein Leben fokussierte sich entweder auf das Wachstum der Firma oder auf die Organisation des Familienlebens. Beruflich wie privat wurde mir daher nie langweilig.

Die Homeoffice-Regelungen änderten sich in diesem Jahr mehrfach. Wie habt ihr die Änderungen gehandhabt? Und wie geht ihr künftig damit um?

Unsere Mitarbeiter können von zuhause aus arbeiten, sofern das möglich ist. Wer beispielsweise für das Zusammenstellen von Paketen ins Büro kommen muss, hat sich auch an Hygienevorschriften zu halten, damit sich alle sicher fühlen können. Ab und an überrasche ich das Team, indem ich jedem Mitarbeiter eine Überraschungsbox nach Hause schicke.

Was hast du in diesem Jahr besonders vermisst?

Als leidenschaftliche Salsa- und Bachata-Tänzerin vermisse ich die Möglichkeit, tanzen zu gehen. Deshalb organisieren wir mit unseren Kindern zu Hause eigene Tanzpartys.

Hast du ein Hobby neu für dich entdeckt?

Seit einem Jahr gehe ich mit meiner Tochter zum Reiten. Ich genieße die Zeit außerhalb der Stadt, da es mir hilft abzuschalten.

Wen hättest du dieses Jahr gern mal zum Lunch getroffen? Und warum?

Ich hätte gerne Barbara Schöneberger getroffen. Mit ihrer positiven und humorvollen Art zieht sie mich in ihren Bann – als erfolgreiche Geschäftsfrau sowie als liebevolle Mutter. Ich denke, wir hätten uns viel zu erzählen!

Wofür hast Du dieses Jahr das meiste Geld ausgegeben?

Eigentlich gab es nur eine große Anschaffung in diesem Jahr: ein Lastenfahrrad. Damit kann ich alles auf einmal machen – zum Beispiel meine Tochter wegbringen, anschließend einkaufen gehen oder mit dem Baby im Gepäck schnell zum Geschäftstermin. Dadurch fahre ich kaum noch mit dem Auto und spare mir die zeitaufwendige Parkplatzsuche.

Welche Startup-News hättest Du dieses Jahr gern gelesen?

Es fehlt mir zu Hause noch immer ein Roboter, der den Haushalt macht und beim Aufräumen, Putzen und Kochen hilft. Vielleicht gibt es eine Tech-Firma, die hierfür schon eine Lösung gefunden hat. Das wäre dann die nächste große Anschaffung.

Welchen Trend fandest du 2021 überbewertet? Und warum?

Häufig wird gesagt, dass sich Gründerinnen und Gründer mittlerweile ihre Geldgeber aussuchen können. Dies gibt jungen Menschen Mut zu gründen, verschleiert jedoch auch, wie schwierig es ist, als neues Unternehmen erfolgreich zu sein und am Markt zu bestehen. Dies sind Kernvoraussetzungen, um Investoren zu überzeugen. Die reine Anwesenheit von Geld macht daher noch keine Investition.

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