Deutsche Märkte öffnen in 6 Stunden 2 Minuten

Jürgen Heraeus: „Der beste Kanzlerkandidat kommt dieses Mal aus Bayern“

·Lesedauer: 13 Min.

Der 84-Jährige übergibt den Aufsichtsratsvorsitz an Franz Markus Haniel. Er sieht den Edelmetall-Spezialisten gut gerüstet – auch in der Coronakrise.

Ende einer Ära bei Heraeus in Hanau: Jürgen Heraeus gibt nach 56 Jahren in verschiedenen Funktionen in dem Familienunternehmen den Vorsitz des Aufsichtsrats ab. Neuer Chef des Kontrollgremiums wird Franz Markus Haniel. Gleichzeitig zieht mit Birgit Heraeus-Roggendorf, eine von fünf Töchtern von Heraeus in das Gremium ein. Damit sind jetzt drei von zwölf Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzt.

„Mit 84 Jahren kann man langsam mal seinen Sessel räumen. So schaue ich auch auf andere Unternehmen“, sagte Heraeus im Gespräch mit dem Handelsblatt. Außerdem sei er fest davon überzeugt, dass bei Heraeus alles gut gerichtet sei. „Mit meinem Schwiegersohn Jan Rinnert haben wir einen CEO, der schon fast 20 Jahre in verschiedenen Führungspositionen im Unternehmen tätig ist. Das sorgt für Kontinuität, mit der ich sehr zufrieden bin.“ Das Unternehmen sei gesund und brauche auch keine Staatshilfe.

Insbesondere mit Blick auf China und die zuletzt angespannten Beziehungen mit den USA setzt Heraeus große Hoffnungen auf den künftigen US-Präsidenten Joe Biden. „Ich verspreche mir von Herrn Biden am ehesten mehr Ruhe, nicht zuletzt in der Beziehung zu China“, sagte er.

Heraeus favorisiert Söder als Kanzlerkandidaten

Heraeus offenbart mit Blick auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr eine klare Priorität für den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU): „Der beste Kanzlerkandidat kommt dieses Mal aus Bayern. Oder es gibt noch einen vierten, den wir im Moment noch nicht sehen.“

Das Familienunternehmen Heraeus ist aus einer Apotheke entstanden. Unter Führung von Jürgen Heraeus expandierte die Firma stark. Kern des Unternehmens sind heute Edelmetalle als Basis für vielerlei Produkte, die in zahlreichen Branchen verarbeitet werden – von der Informationstechnologie über die Elektroindustrie und die Chemie bis hin zum Automobilbau. Das Unternehmen war auch eines der ersten, die sich in China engagierten.

Lesen Sie hier das gesamte Interview:

Herr Heraeus, Sie übergeben den Aufsichtsratsvorsitz Ihres Familienunternehmens in sehr unruhigen Zeiten an Franz Markus Haniel. Inwieweit sind Sie erleichtert, dass sich zumindest in den USA durch die Wahl von Joe Biden wieder etwas mehr politische Normalität abzeichnet?
Ich bin schon erleichtert. Ich war aber auch nicht so besorgt. Heraeus ist in guter Verfassung, wir brauchen keine Staatshilfe oder andere staatliche Gelder. Ich muss in solchen Situationen immer an die letzte Unterhaltung mit meiner Mutter denken, die den Ersten Weltkrieg erlebte, die Inflation, den Zweiten Weltkrieg und sagte: Was heißt hier schwierige Zeiten? Ich hatte auch keine Sorgen in Bezug auf Herrn Trump, auch wenn er sich nach der Wahl benimmt wie Herr Lukaschenko. Wirklich erstaunlich ist ja, dass er dennoch so viele Stimmen bekommen hat.

Sie waren kein Freund von Donald Trump, auch wenn Sie es zuweilen erfrischend fanden, welche Themen er offen ansprach: Deutschlands Beitrag zur Nato etwa. Welche Bilanz seiner Amtszeit ziehen Sie?
Herr Trump hat manche Sachen erfrischend anders gemacht, während man hierzulande sich kaum traut, Dinge auszusprechen, weil man fürchtet, dass das politisch nicht korrekt ist. Und er hat zu Recht angeprangert, dass etwa Deutschland einen zu kleinen Beitrag für die Nato leistet. Aber mit der Art und Weise, wie er das gemacht hat und wie er jetzt nicht anerkennt, dass er die Wahl verloren hat, ist er kein demokratisches Vorbild. In Summe muss man sagen: So einen braucht ein demokratisches Land nicht mehr.

„Die Deutschen sollten nicht zu viel von Biden erwarten“

Was erwarten Sie von Joe Biden?
Er hat die große Aufgabe, das Land zu einen. Die Deutschen sollten nicht zu viel erwarten. Beim Thema Mitwirkung in der Nato haben die Demokraten die gleiche Meinung wie die Republikaner. Da müssen wir auch was tun. Biden ist Diplomat, deshalb glaube ich, dass er wieder eine vernünftige Zusammenarbeit auf menschlicher Basis ermöglichen wird.

Also glauben auch Sie, dass sich Deutschland beim Thema Nato-Beitrag bewegen muss?
Ja, ich bin kein Experte für das Thema Verteidigung. Aber es ist beschämend, in welch marodem Zustand sich unsere Bundeswehr befindet, obwohl dort viele Milliarden Euro hineinfließen. Es dauert so lange, bis die Sachen fertig werden. Und: Sie sind zu teuer. Da trägt auch die deutsche Industrie eine Mitschuld. Das muss sich ändern. Andere Ämter hätte ich gern übernommen, aber sicher nicht das des Verteidigungsministers.

Die große Hoffnungsträgerin der Demokraten ist die designierte Vizepräsidenten Kamala Harris. Sollte Joe Biden ihr nach zwei Jahren sein Amt überlassen?
Sie macht zumindest einen sehr guten Eindruck, auch wenn sie wohl nicht so viele Stimmen auf sich vereinen konnte wie Joe Biden. Vielleicht ist sie noch nicht bekannt genug. Andererseits muss man auch nicht immer rennen, so wie es Joe Biden zum Mikrofon tut, um zu zeigen, wie jung er noch ist. Ich bin ja nur sieben Jahre älter als er und würde mir so ein Amt auch noch zutrauen. Ich denke, Herr Biden wird das schon schaffen. Er wird auch nicht wie Herr Trump jede Minute einen Tweet loslassen, der voll von Ärger und Zorn ist. Das zehrt ja gewaltig an den Kräften.

Was darf die deutsche Wirtschaft, was darf Heraeus von einem Präsidenten Biden erwarten?
Wir haben bei unseren Geschäften immer die Politik beiseitegelassen und waren zudem nur wenig von Zöllen betroffen. Ich verspreche mir von Herren Biden am ehesten mehr Ruhe, nicht zuletzt in der Beziehung zu China.

Also glauben Sie, dass die Europäer zu große Hoffnungen mit Biden verbinden – etwa in puncto Handelsstreit? Die EU hat gerade im Dauerstreit um Subventionen für Boeing und Airbus neue Zölle erhoben …
… der Schritt der EU mag als Antwort auf die Zölle, die Herr Trump erhoben hat, richtig sein. Ich sehe hier aber klar Europa am Zug, wir sollten den ersten Schritt machen. Zölle sind zum Schutz einer Wirtschaft, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Wenn kein Wettbewerb da ist, gibt es keinen Fortschritt.

„Der Kanzlerkandidat sollte aus Bayern kommen“

Sie sagten Anfang des Jahres: Frau Merkel bewegt nichts mehr. Stehen Sie noch zu dieser Aussage?
Einerseits steht Frau Merkel für Kontinuität, und sie hat mit Blick auf die Coronakrise sehr gute Arbeit geleistet. Das wird weltweit geschätzt. Auf der anderen Seite vergeht die Zeit für jeden von uns, auch für sie.

Und wer ist der beste Kanzlerkandidat der Union aus Ihrer Sicht?
Ich glaube, der sollte in diesem Fall mal aus Bayern kommen. Oder es gibt noch einen vierten, den wir im Moment noch nicht sehen.

Zurück zu Ihrer Amtsübergabe. Wie schwer ist es Ihnen gefallen?
Es ist natürlich gefährlich zu sagen, es sei mir nicht schwergefallen. Dann denkt jeder, die Aufgabe hätte mir keinen Spaß gemacht. Das hat sie aber. Und ich glaube, ich habe es auch ganz gut gemacht. Aber es ist an der Zeit. Mit 84 Jahren kann man langsam mal seinen Sessel räumen. So schaue ich auch auf andere Unternehmen. Außerdem glaube ich, dass bei Heraeus alles gut gerichtet ist. Mit meinem Schwiegersohn Jan Rinnert haben wir einen CEO, der schon fast 20 Jahre in verschiedenen Führungspositionen im Unternehmen tätig ist. Das sorgt für Kontinuität, mit der ich sehr zufrieden bin.

Wie gelingt es dem Unternehmen, einen so gravierenden Generationswechsel wie diesen so unaufgeregt durchzuziehen?
Wir haben das Glück, dass die Heraeus-Gesellschafter nicht auf hohe Dividenden drängen und eher bescheiden sind. Immer wenn wir Gesellschafterversammlungen abhalten, schaue ich mal, mit welchen Autos angereist wird. Ich sehe da sehr selten einen auffällig großen Wagen. Deshalb ist auch die Führung des Unternehmens nicht so schwierig. Wir haben schon vor 15 Jahren einen Kodex formuliert, in dem klar geregelt ist, was die Rechte und Pflichten der Familienmitglieder sind, anders als in manchen anderen Unternehmen. Es hieß zwar immer wieder, dass ich das etwas stramm führen würde. Nun gut, es ist ja auch keine demokratische Veranstaltung.

„Ein Team ist nur dann gut, wenn man einen Teamleader hat“

Hören wir da eine gewisse Sympathie für straffe Führung heraus?
Wenn ich von Teams oder Arbeitsgemeinschaften höre, habe ich immer das Gefühl, dass einer arbeitet, und die anderen bilden die Gemeinschaft. Ein Team ist nur dann gut, wenn man einen Teamleader hat, der die Sache nach vorne bringt.

Sie sagen, es sei bei Heraeus alles gut gerichtet. Was macht Sie da so sicher?
Wir haben uns von dem starken Fokus auf Geräte, wie zum Beispiel die Laborgeräte, wegbewegt und sind heute stark auf der Materialseite, die viele unterschiedliche Branchen beliefert. Wir sind also von einer explodierten Apotheke, wie manche sagen, zu einem breit aufgestellten Unternehmen geworden. Das ist sicher nicht das, was Berater oder Ratingagenturen gut finden, die eine Fokussierung verlangen. Doch ein Achtzylinder läuft eben auch noch, wenn zwei Zylinder ausfallen. Das ist unsere große Stärke. Man darf sich aber natürlich auch nicht verzetteln.

Ist der Blick der Finanzinvestoren und Ratingagenturen auf die Wirtschaft ein falscher?
Die Art und Weise, wie heute Unternehmen von den Private-Equity-Firmen oder den zerstörenden Aktionären gesehen werden, halte ich für sehr bedenklich. Natürlich haben auch die Private-Equity-Firmen ihre Berechtigung. Aber es kann nicht das ausschließliche Ziel sein, den Gewinn zu maximieren und die Unternehmen dabei zu zerschlagen. Das ist keine Soziale Marktwirtschaft.

Heraeus ist unter Ihrer Führung stark expandiert. Sie haben dabei auch von der Offenheit der Weltwirtschaft profitiert. Die ist nun durch den Populismus und die Nationalisten bedroht. Wie muss sich Heraeus da aufstellen?
Wir sind immer in die Länder gegangen, wo der Kunde sitzt. Wir sind nicht in andere Länder gegangen, nur um dort billig zu produzieren. Wir gehören also nicht zu den sogenannten Exportwundern. Wir werden uns den politischen Tendenzen anpassen müssen und uns geografisch weiter diversifizieren. Die Globalisierung zurückzuschrauben halte ich für unsinnig. Arbeitsteilung in der Welt bleibt ein entscheidender Faktor, den Wohlstand für alle zu erhöhen.

Wie abhängig sind Sie von China?
Das ist ein großes Geschäft. In Asien insgesamt sind es 40 Prozent des Umsatzes, davon erwirtschaften wir einen nennenswerten Teil in China. Bei künftigen Umsatzsteigerungen müssen wir deshalb auch auf andere Länder schauen, wie etwa Indien oder Vietnam. Aber Risiken gibt es überall.

„Wir haben einige Geschäfte zu billig abgegeben“

Sie sind seit 56 Jahren im Unternehmen, was war Ihre wichtigste Entscheidung?
Wir haben einige Firmen verkauft. Mit dem Geld haben wir Elektronite gekauft, unser Geschäft für Stahlsensoren. Das war eine sehr gute Entscheidung. Der Gang nach China 1992 war eine zweite. Der Deutsche-Bank-Chef Hilmar Kopper riet damals ab, ich habe es trotzdem gemacht. Auch die Entscheidung, bereits 1985 eine Holdingstruktur einzuführen, war eine wichtige Entscheidung. Auch dafür wurden wir von anderen Unternehmen kritisiert. Man muss zuhören, aber seinen eigenen Weg gehen, auch mal gegen den Mainstream.

Sie ahnen die nächste Frage: Was war Ihre schlechteste Entscheidung?
Dass wir die Firmen, die wir verkauft haben, hätten besser in Schuss bringen müssen. Damals hat man noch nicht in Multiples und Ebitda gerechnet. Wir haben einige Geschäfte zu billig abgegeben.

Ihr Schwiegersohn ist der CEO. Sie haben mal geschildert, wie Sie sich regelmäßig über die Firma austauschen. Inwieweit werden sich diese Gespräche nun durch Ihre neue Rolle verändern?
Ich werde mich weiterhin mit meinem Schwiegersohn austauschen, und ich weiß, dass er das auch fortführen möchte. Jan Rinnert und ich haben in den letzten Jahren ein gemeinsames und klares Rollenverständnis der Aufgaben von Aufsichtsrat und Geschäftsführung gehabt. Daran wird sich auch mit dem neuen Aufsichtsratsvorsitzenden nichts ändern.

Wie viele Gesellschafter sind es inzwischen?
220. Es werden mehr, das macht die Führung nicht leichter. Corona war da sehr hilfreich, wir haben unsere Versammlung virtuell abgehalten. Die jüngeren Gesellschafter haben den älteren geholfen. Das hat sehr gut geklappt.

Sie sind eigentlich ein Freund der Governance, doch Heraeus ist sehr intransparent …
... ein Teil unseres Geschäfts basiert auf dem Handel, Recycling und der Produktion von Edelmetallen. Die Preise verändern sich täglich, daher sind die Geschäftsmodelle dazu komplex. Das ist von außen nicht immer leicht zu verstehen. Mit guter Governance gelingt es uns intern sehr gut, diese Komplexität zu steuern.

Stört es Sie, dass Sie in den Listen der Reichsten geführt werden?
Als meine Tochter elf war, fragte sie: Bist du Millionär? Das hätte in der Zeitung gestanden. Ich habe erklärt, dass alles in der Firma ist und nicht im Keller. Dann sagte sie: „Du bist schon Millionär, aber ich verstehe nicht, warum es dann nur eine Kugel Eis gibt.“ Immerhin gibt es da eine Verbesserung in den Listen der Reichsten. Das vermeintliche Vermögen wird nicht mehr allein mir zugeschrieben, sondern allen Gesellschaftern.

„Die Frauen brauchen mehr Selbstbewusstsein“

Sie haben fünf Töchter. Die sind Kunsthistorikerinnen, Juristinnen oder Wirtschaftswissenschaftlerin. In Ihrem bisherigen Aufsichtsrat und im Management sind aber nur wenige Frauen. Wie passt das zusammen?
Für meinen Sitz im Aufsichtsrat wurde meine Tochter Birgit Heraeus-Roggendorf gewählt, die lange Jahre bei Herrenknecht gearbeitet hat. Damit verjüngen wir das Gremium und bekommen eine weibliche Verstärkung. Mit Frau Bagel-Trah und einer Frau auf der Seite der Mitarbeitervertreter sind das dann drei von zwölf, das ist doch ganz ordentlich. Als Materialexperten suchen wir vor allem Physiker, Metallurgen, Chemiker.

Da hält sich das Angebot von Frauen sehr in Grenzen, bei vier Prozent weiblichen Studierenden. Grundsätzlich bin ich ein Freund von Diversität, aber ich war kein großer Verfechter der Frauenquote. Wahrscheinlich war es richtig, mal einen gewissen Zwang auszuüben. Nur ist das ja oft auch schiefgelaufen. Entweder waren die Frauen für die Kommunikation zuständig, was nicht der wichtigste Posten ist, oder das Personal, was der schwierigste Job ist. Ich denke, das muss sich entwickeln. Die Frauen brauchen aber auch mehr Selbstbewusstsein. Es bewerben sich bei uns noch mehr Männer als Frauen für Führungspositionen.

Ein von Ihnen immer wieder genannter Begriff ist der des „ehrbaren Kaufmanns“. Können Sie mal beschreiben, was genau Sie damit verbinden?
Als ich bei Heraeus einstieg, ging ich zunächst in den Edelmetallhandel. Damals verhandelten wir vor allem mit jüdischen Händlern in New York, die Geschäfte wurden am Telefon gemacht, ohne eine Aufzeichnung. Einmal hat einer ein Geschäft rückgängig machen wollen, weil der Dollar sich drehte. Der musste sein Geschäft innerhalb von zwei Tagen schließen, weil sich das sofort rumgesprochen hatte. Das war die Zeit des ehrbaren Kaufmanns. Da konnte man sich auf das Wort verlassen.

Was ist davon heute noch übrig?
Von Wirecard will ich gar nicht reden. Mein Vater sagte über Verhandlungen: „Setz dich einmal auf den Stuhl deines Gegenübers, und versuche zu verstehen, warum er so argumentiert. Und würdest du dann auch so argumentieren? Und sei fair!“ Doch der Mainstream geht in eine andere Richtung Das kann man nicht mehr zurückdrehen. Es wäre dennoch schön, wenn man sich an das hier erinnern würde: Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg auch keinem anderen zu!

Wollen Sie sagen, dass die Werte des ehrbaren Kaufmanns für alle Zeiten verloren sind?
Mmh, ich hoffe nicht. Ich glaube, man kann auch heute noch in den Familienunternehmen Teile davon aufrechterhalten. Das menschliche Miteinander, der Umgang mit der Belegschaft und den Betriebsräten muss mit der inneren Anständigkeit einhergehen. Wenn man mit anderen, die eine andere Meinung haben, nicht mehr reden kann und keine lockere Unterhaltung mehr möglich ist, dann ist das schlecht.

Welche Tipps geben Sie Herrn Haniel als neuem Aufsichtsratschef?
Er fragte mich, aber er ist erfahren genug, dass er seinen Weg gehen wird. Ich brauch ihm da keine Tipps zu geben.