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IWF warnt vor wirtschaftlichen Folgen des Gaza-Kriegs für Region

WASHINGTON (dpa-AFX) -Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt angesichts des Gaza-Kriegs vor den möglichen wirtschaftlichen Folgen für die unmittelbare Region. So könne zum Beispiel der Tourismus in den Nachbarländern zurückgehen, es gebe auch das Potenzial für höhere Öl- und Gaspreise, sagte IWF-Kommunikationsdirektorin Julie Kozack am Donnerstag in Washington. Gleichzeitig könne es "Störungen auf den Finanzmärkten" und "Unterbrechungen der regionalen Handelswege" geben. Diese könnten höhere Handelskosten zur Folge haben, so Kozack.

Sie betonte, dass sich die wirtschaftlichen Auswirkungen aus globaler Sicht bisher "relativ in Grenzen" hielten. Allerdings sei die Lage "höchst ungewiss". Die Wirtschaften von Israel, dem Westjordanland und Gaza würden "natürlich am stärksten betroffen sein", sagte Kozack weiter. "Aber die endgültigen Auswirkungen werden von der Dauer und Intensität des Konflikts abhängen." Sie betonte außerdem, dass der IWF "schockiert und traurig über die humanitäre Situation und den Verlust von Menschenleben" in diesem Konflikt sei.

Auslöser des Gaza-Kriegs war das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels, das Terroristen der Hamas sowie anderer Terrorgruppen am 7. Oktober in Israel nahe der Grenze zum Gazastreifen verübt hatten. Mehr als 1200 Menschen wurden getötet. Israel begann daraufhin massive Luftangriffe und seit Ende Oktober eine Bodenoffensive im Gazastreifen. Nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums sind inzwischen mehr als 16 200 Menschen in Gaza getötet worden. Unabhängig lässt sich dies gegenwärtig nicht überprüfen.