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IWBI führt das WELL Equity Rating ein, um Organisationen und Orte zu fördern, an denen sich „jeder willkommen, wahrgenommen und gehört fühlt"

Mehr als 30 Erstanwender melden sich für das neue Rating an, das Organisationen in die Lage versetzt, evidenzbasierte Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt, Gerechtigkeit, Inklusion und Zugänglichkeit zu ergreifen und die Gesundheit der MitarbeiterInnen für alle in den Vordergrund zu stellen

NEW YORK, November 30, 2022--(BUSINESS WIRE)--Das International WELL Building Institute (IWBI) gab heute die Einführung des WELL Equity Rating bekannt. Dieses neue Bewertungssystem soll Unternehmen dabei helfen, ihre Ziele in Bezug auf Vielfalt, Gerechtigkeit, Inklusion und Barrierefreiheit zu erreichen sowie die Unternehmenskultur und die Gesundheit der MitarbeiterInnen zu verbessern. Mehr als 30 führende Organisationen – darunter AvalonBay Communities, Canderel, Empire State Realty Trust, JLL, Overbury, Shaw Industries und das State University of New York (SUNY) College of Environmental Science and Forestry – haben sich bereits für das Rating angemeldet und damit ihr Engagement für die Schaffung von Orten unter Beweis gestellt, an denen jeder die gleichen Chancen hat, sich zu entwickeln.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20221130005750/de/

(Graphic: Business Wire)

Durch die Bereitstellung einer evidenzbasierten Roadmap versetzt das WELL Equity Rating Organisationen in die Lage, besser auf die Bedürfnisse marginalisierter und unterversorgter Bevölkerungsgruppen einzugehen und einen handlungsorientierten Ansatz zu verfolgen, um gerechte Orte zu schaffen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht. Die Bewertung umfasst mehr als 40 Merkmale in sechs Aktionsbereichen: Benutzererfahrung und Feedback, verantwortungsbewusste Einstellungs- und Arbeitspraktiken, Gesundheitsleistungen und -dienste, unterstützende Programme und Räumlichkeiten sowie gesellschaftliches Engagement. Die Bewertung validiert die Maßnahmen einer Organisation zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden, zur Förderung von Vielfalt, Gerechtigkeit, Inklusion (Diversity, Equity, Inclusion, DEI) und Zugänglichkeit sowie zur Förderung von Sensibilität beim Umgang mit Ungleichheiten in Bevölkerungsgruppen, die traditionell marginalisiert oder unterversorgt sind.

„Organisationen auf der ganzen Welt erkennen die wichtige Rolle, die der Ort bei der Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen spielen kann, damit sich jeder willkommen, gesehen und gehört fühlt", erklärte Rachel Hodgdon, President und CEO, IWBI. „Viele Organisationen haben sich zu DEI verpflichtet, aber nur wenige haben eine Roadmap für die Umsetzung. Das WELL Equity Rating ist ein neues, transformatives Angebot, das Organisationen in die Lage versetzt, ihre Versprechen einzulösen – mit evidenzbasierten Strategien und Maßnahmen, die die Unternehmenskultur verbessern und stärken, DEI-Ziele vorantreiben und Ungleichheiten in unterversorgten Bevölkerungsgruppen angehen."

Zwei Jahre lang hat das IWBI mit seinem Health Equity Advisory zusammengearbeitet und dabei Lernerfahrungen von mehr als 200 teilnehmenden ExpertenberaterInnen aus 26 Ländern gewonnen. Eine angesehene Gruppe von mehr als 40 Co-Vorsitzenden hat den Advisory geleitet und ihr enormes Wissen und ihre Erfahrung in den Bereichen Gesundheitsgerechtigkeit, DEI, Gemeinschaftsbildung und -zugehörigkeit sowie barrierefreies Design zur Verfügung gestellt. In den Entwicklungsprozess flossen auch Rückmeldungen und Beiträge von Personen mit Lebenserfahrung ein, die die bei der Bewertung vorrangig berücksichtigten Zielgruppen repräsentieren. Dazu gehören BIPOC (Schwarze, indigene und andere farbige Menschen), Einwanderer der ersten Generation, LGBTQ+-Personen, ErstbetreuerInnen und Menschen mit körperlichen Behinderungen und/oder neurodiversen Störungen.

„Gerechtigkeit und Gesundheit gehen Hand in Hand. Bei dieser Bewertung geht es darum, Chancengleichheit in die Tat umzusetzen, gesündere Orte zu schaffen, die für alle zugänglich sind, und das Versprechen einer globalen Kultur der Gesundheit und Zugehörigkeit einzulösen", sagte Kimberly Lewis, Executive Vice President of Equity, Engagement and Events, IWBI. „Denn wie wir wissen, ist Gerechtigkeit die Grundlage für gesündere, stärkere und florierende Organisationen."

Verschiedene Studien zeigen, dass MitarbeiterInnen an vielfältigen und integrativen Arbeitsplätzen mit größerer Wahrscheinlichkeit innovativ sind, Spaß an ihrer Arbeit haben, härter arbeiten und letztlich auch länger bei ihrem Arbeitgeber bleiben. Es wurde auch festgestellt, dass diversifizierte Unternehmen Mal produktiver und um 21 Prozent rentabler sind als ihre Mitbewerber. Das WELL Equity Rating bietet Organisationen einen greifbaren Weg, um ihre DEI-Verpflichtungen zu erfüllen und die Gestaltung, Verwaltung und Unterhaltung von Arbeitsplätzen so zu verändern, dass ein Umfeld entsteht, in dem sich jeder wohlfühlt und als authentischer Mensch agieren kann.

Zeitgleich mit dem Start haben sich bereits über 30 Organisationen aus verschiedenen Sektoren angemeldet, um das WELL Equity Rating an über 1.000 Standorten zu erhalten.

Dazu gehören unter anderem:

  • AHA Consulting Engineers

  • AvalonBay Communities

  • Buro Happold

  • Canderel

  • Chinachem Agencies Limited

  • Delos LLC

  • ECOS

  • Empire State Realty Trust

  • Epsten Group

  • Full Circle Design Services

  • Ivanhoé Cambridge

  • JLL

  • Landsec

  • M Moser Associates

  • Menarco Development Corporation

  • NEO

  • Neovalue

  • Overbury

  • Resilient Buildings Group

  • Shaw Industries Group, Inc.

  • Shearman and Sterling

  • Simpson Coulter Studio

  • SUNY College of Environmental Science and Forestry

  • Sustainable Investment Group LLC (SIG) - Green Building Holdings

  • The Green Engineer

  • Tuolumne County

  • Veris Residential

  • Woonerf

Gerechtigkeit ist ein zentraler Grundsatz des WELL-Gebäudestandards; die meisten Merkmale des WELL-Equity-Ratings wurden aus bestehenden WELL-Strategien abgeleitet, die sich jeweils auf Forschungsergebnisse stützen, die gerechtere Ergebnisse für eine oder mehrere Zielgruppen belegen. Mithilfe des Health-Equity- und des WELL-Konzepts entwickelte das IWBI auch neue Beta-Funktionen und Teile, um das neue Angebot zu stärken. Diese neue Auszeichnung ergänzt das IWBI-Angebot, das bereits das WELL Health-Safety Rating und das WELL Performance Rating umfasst. Jede Bewertung kann als eigenständige Bezeichnung oder als Meilenstein für eine ortsbezogene WELL-Zertifizierung oder den WELL-Score einer Organisation erworben werden.

„Das WELL Equity Rating ist ein wichtiges Instrument, um Organisationen dabei zu helfen, ihre DEI-Verpflichtungen zu erfüllen, ihre Werte zu leben und einen dauerhaften Wandel zu bewirken", erklärte Dr. Angelita Scott, Director und Community Concept Lead bei IWBI, die auch als Hauptarchitektin des Ratings fungierte. „Wir sind all unseren BeraterInnen und InteressenvertreterInnen aus der ganzen Welt mit unterschiedlichen Hintergründen, Fachkenntnissen und Lebenserfahrungen, die diese Bemühungen unterstützt haben, sehr dankbar. Dank ihrer Vision, ihres Einsatzes und ihres Engagements konnten wir eine von Dritten geprüfte Lösung entwickeln, die historisch ausgeschlossenen Stimmen mehr Gehör verschafft, die ESG-Leistung erhöht und die Unternehmensergebnisse verbessert."

Im September hat der Governance Council von IWBI, das Führungsgremium, das die Integrität von WELL durch strenge Kriterien für die Entwicklung von Standards aufrechterhalten soll, das WELL Equity Rating einstimmig ratifiziert. Der Governance Council setzt sich aus angesehenen globalen VordenkerInnen, ÄrztInnen, Fachleuten des öffentlichen Gesundheitswesens und Führungskräften aus der Wirtschaft zusammen, darunter Dr. Richard Carmona, der 17. U.S. Surgeon General; Cheryl Durst, Presidentn und CEO der International Interior Design Association (IIDA); Dr. Yao Wang, GDirector General des International Institute of Green Finance; Alison Omens, Chief Strategy Officer bei Just Capital; Mona Naqvi, Global Head of ESG and Capital Markets Strategy bei S&P Global; und Nancy Roman, Präeident und CEO von Partnership for a Healthier America.

Im Folgenden lesen Sie, was einige Erstanwender über das WELL Equity Rating berichten:

„Das Engagement des ESF für das WELL Equity Rating war ein klares ‚Ja‘, da wir daran arbeiten, die Gesundheit und das Wohlbefinden auf unserem Campus zu verbessern und einen gleichberechtigten Zugang zu ermöglichen. Die Bewertung wird uns dabei helfen, traditionell unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen anzuerkennen, die Inklusivität zu fördern und gleichzeitig die Vielfalt zu würdigen, die diesen Campus so lebendig und erfolgreich macht", erklärte Joanie Mahoney, President des SUNY College of Environmental Science and Forestry (ESF). „Wir schätzen die Arbeit und die Beratung des IWBI bei der Erstellung dieses Ratings und seine Führungsrolle, wenn es darum geht, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen."

„Shaw ist bestrebt, eine bessere Zukunft und eine bessere Welt zu schaffen. Eine Welt, in der wir gemeinsam die Gesundheit, das Wohlbefinden und den Erfolg aller Menschen UND unseres Planeten schätzen und in sie investieren. Eine Zukunft, die für kommende Generationen sicher und geschützt ist", so Kellie Ballew, Vice President, Global Sustainability and Innovation, Shaw Industries. „Das WELL Equity Rating steht im Einklang mit dieser Verpflichtung und ist eine externe Bestätigung unserer Bemühungen."

„Ivanhoé Cambridge ist stolz darauf, zu den ersten Anwendern des WELL Equity Ratings zu gehören. Als führendes Unternehmen im Bereich der verantwortungsvollen Immobilienwirtschaft betrachten wir unsere Räume sowohl aus der Sicht des Investors als auch aus der des Arbeitgebers", sagte Sunita Mahant, Head of Social Impact and Inclusion, Sustainable Investment bei Ivanhoé Cambridge. „Unsere Teilnahme unterstreicht unser Engagement für die Schaffung integrativer Räume. Wir möchten, dass die Menschen ein Gefühl der Zugehörigkeit haben, wenn sie unsere Gebäude betreten. Das fängt bei unseren eigenen MitarbeiterInnen an, deshalb starten wir unser Engagement mit unserem eigenen Hauptsitz in Montréal."

„Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion (DEI) heben die Bedürfnisse und Prioritäten von unterversorgten und unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen hervor, die zu den wertvollsten Mitgliedern unserer Gemeinschaft gehören", erklärte Raymond Rufino, CEO von NEO. „Wir stehen noch am Anfang unserer DEI-Reise, begrüßen aber die Roadmap, die uns das WELL Equity Rating bietet, um sicherzustellen, dass unsere Organisationen und Räume für jede einzelne Person sicher, respektvoll und einladend sind. Wir freuen uns, dass wir zu den ersten Anwendern der Bewertung gehören und hoffen, dass sich viele andere Unternehmen dieser Entwicklung anschließen."

„Green Building Holdings (GBH) bewertet gemeinsam mit unseren vier Geschäftsbereichen SIG, BlueO, GBES und Aetos kontinuierlich unsere DEI-Bemühungen im gesamten Unternehmen", kommentierte Beka Rund, Head of People, Green Building Holdings. „Wir freuen uns, das WELL Equity Rating einzuführen, um unser Unternehmen zu ergänzen, zu messen und zu bewerten, damit wir uns kontinuierlich verbessern können. Unser Ziel ist es, eine integrative Kultur zu implementieren und mit gutem Beispiel für unser Unternehmen und die gesamte Branche voranzugehen."

„Das WELL-Equity-Programm bietet bewährte Strategien, um das Engagement von AHA für unsere MitarbeiterInnen und potenziellen MitarbeiterInnen zu informieren und zu bestätigen", so Adam Jennings, Director of Energy, Sustainability & Commissioning, AHA Engineers. Die Auswirkungen reichen weit über AHA hinaus, und zwar durch unseren Service und die Dienstleistungen, die wir unseren Kunden und der Gemeinschaft anbieten."

Über das International WELL Building Institute

Das International WELL Building Institute (IWBI) ist eine gemeinnützige Gesellschaft und die weltweit führende Organisation, die sich auf die Schaffung von Orten konzentriert, an denen der Mensch im Mittelpunkt steht, um eine globale Kultur der Gesundheit zu fördern. Das IWBI mobilisiert seine Gemeinschaft durch die Verwaltung des WELL-Gebäudestandards (WELL) und der WELL-Ratings, die Verwaltung des WELL-AP-Zertifikats, die Durchführung einschlägiger Forschungsarbeiten, die Entwicklung von Bildungsressourcen und das Eintreten für eine Politik, die Gesundheit und Wohlbefinden überall fördert. Weitere Informationen über WELL finden Sie hier.

International WELL Building Institute pbc ist eine vollständige Tochtergesellschaft von Delos Living LLC. International WELL Building Institute, IWBI, the WELL Building Standard, WELL v2, WELL Certified, WELL AP, WELL Portfolio, WELL Score, The WELL Conference, We Are WELL, the WELL Community Standard, WELL Health-Safety Rating, WELL Health-Safety Rated, WELL Equity, WELL Performance Rated, WELL Performance Rating, Works with WELL, WELL und andere sowie die zugehörigen Logos sind Marken oder Zertifizierungszeichen des International WELL Building Institute in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.

Hinweis für Redakteure:

WAS BEDEUTET GESUNDHEITSGERECHTIGKEIT?

Unsere Vision deckt sich mit der Definition der Robert Wood Johnson Foundation für Gesundheitsgerechtigkeit, die besagt, dass „jeder eine faire und gerechte Chance hat, so gesund wie möglich zu sein". Im Gegensatz zur Chancengleichheit, bei der es darum geht, allen das Gleiche zu geben, wird bei der Gerechtigkeit „anerkannt, dass Menschen unterschiedliche Lebensumstände haben, und es werden genau die Ressourcen und Möglichkeiten zugewiesen, die erforderlich sind, um ein gleiches Ergebnis zu erzielen"

Wir unterstützen positive und präventive Gesundheitsfaktoren in der Überzeugung, dass Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit bedeutet, sondern eng mit der Fähigkeit eines Menschen verbunden ist, sich zu entfalten. Wir haben erkannt, dass Menschen von diesem „Zustand des Gleichgewichts" profitieren, der sich aus einer optimalen Lebensweise in Bezug auf Körper, Geist und Seele ergibt, und dass sie „zufrieden sind, wenn sie sich mit ihren Zielen, den Menschen und der Gemeinschaft verbunden" fühlen.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss anerkannt werden, dass viele gesundheitliche Ungleichheiten auf systemische Bedingungen und soziale Faktoren zurückzuführen sind – einschließlich der Art und Weise, wie Arbeitsplätze gestaltet, verwaltet und unterhalten werden -, die für bestimmte unterversorgte Bevölkerungsgruppen eine erhebliche gesundheitliche Belastung darstellen. Gemäß der Definition der Robert Wood Johnson Foundation ist der gleichberechtigte Zugang zur Gesundheit ein zentrales Ergebnis, während Vielfalt und Inklusion Mittel zur Erreichung dieses Ziels sind.

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