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Italiens Schulden steigen auf Rekordhoch

Mailand (dapd). Italiens Staatsschulden sind auf ein Rekordniveau gestiegen. Im Oktober lag die Staatsverschuldung bei 2,014 Billionen Euro, 3,7 Prozent mehr als zu Jahresbeginn. Gemessen an der Jahreswirtschaftsleistung des Landes beträgt die Staatsschuld damit 126 Prozent.

Italien hat nach Griechenland die zweithöchste Verschuldung der Eurozone. Das Land befindet sich derzeit in einer tiefen Rezession, die Regierung von Ministerpräsident Mario Monti hat umfassende Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen vorgenommen. Zuletzt wurden die Zinsen für italienische Anleihen durch ein europäisches Hilfsprogramm künstlich niedrig gehalten.

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