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Italienischer Payment-Anbieter Scalapay bringt 497 Millionen Dollar auf

Scalapay bietet Kunden zinslosen Konsumkredite.
Scalapay bietet Kunden zinslosen Konsumkredite.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Scalapay, ein in Mailand ansässiger „Buy Now Pay Later“-Anbieter, hat eine Serie-B-Runde im Wert von 497 Millionen US-Dollar aufgebracht. Die Runde stand unter der Leitung des Alibaba-Konkurrenten Tencent und Willoughby Capital. Damit erreicht Scalapay eine Bewertung von 1,5 Milliarden Dollar. Zuletzt wurde der Payment-Anbieter, der auch auf dem deutschen Markt aktiv ist, im September 2021 mit 700 Millionen Dollar bewertet.

Scalapay ermöglicht rund 3000 Händlern in europäischen Ländern kurzfristige, zinslose Ratenkredite. Das Unternehmen, das Shein, Nike und Moschino zu seinen Kunden zählt, sagte, sein Transaktionsvolumen sei seit September monatlich um das Dreifache gewachsen. Scalapay will die neuen Mittel verwenden, um sein Führungsteam zu verstärken und hat Pläne, seine Mitarbeiterzahl von 200 bis Ende des Jahres zu verdoppeln. [Mehr bei The Information]

Auf Gründerszene lest ihr heute: Als Teenager gründeten Emil Woermann und Jacob Leffers Oak25. Dann stieg About-You-Gründer Tarek Müller als strategischer Investor ein. Bis Ende 2021 lief das Geschäft des Taschen-Startups gut. Doch dann trafen viele bestellte Artikel nicht rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ein. Nun droht dem Startup eine Insolvenz. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Klima-Investitionen haben sich 2021 aufgeheizt: Mehr als 40 Milliarden US-Dollar wurden im letzten Jahr in über 600 Deals investiert. Das ist mehr als doppelt so viel eingesetztes Kapital wie im Vorjahr. Laut einem neuen Bericht von Climate Tech VC beschafften Mobilitäts- und Energie-Startups das meiste Kapital, gefolgt von Unternehmen der Bereiche Lebensmittel- und Wassertechnologie. Die Deals in der Frühphase sind im vergangenen Jahr sprunghaft angestiegen und machten mehr als 60 Prozent aller Aktivitäten aus. Deals in der Seed-Phase stellten weniger als zwei Prozent der eingesetzten Barmittel dar, aber etwa 30 Prozent der Anzahl aller Investitionen. [Mehr bei Techcrunch]

Cloudflare hat bekannt gegeben, den E-Mail-Schutzanbieter Area 1 Security für 162 Millionen US-Dollar zu kaufen. Der Cash-and-Stock-Deal wird voraussichtlich im zweiten Quartal abgeschlossen, sagte das US-Unternehmen am Mittwoch. Es ist die bisher größte Übernahme des Sicherheitsanbieters. Das 2014 gegründete Unternehmen Area 1 Security wächst laut Matthew Prince, Chief Executive Officer von Cloudflare, schnell. Im Januar hieß es vonseiten des Unternehmens, seine Wachstumsrate habe sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Die Cloudfare-Aktie steht derzeit unter Druck, seit ihrem Allzeithoch Mitte November ist sie um mehr als 55 Prozent abgesackt. [Mehr bei Bloomberg]

Meta-CEO Mark Zuckerberg hat am Mittwoch während einer Live-Streaming-Veranstaltung neue Projekte vorgestellt. Diese zielen darauf ab, den alltäglichen Nutzen von KI im wirklichen Leben wie auch im Metaversum zu verbessern. Eines der neuen Projekte ist ein KI-Assistent zum Erstellen virtueller Welten namens „Builder Bot“. Um die Entwicklung des Metaversums zu beschleunigen, plant Meta, in den nächsten Jahren weiterhin Milliarden von Dollar in KI und Technologien wie Augmented und Virtual Reality zu investieren. Die weiteren vorgestellten Projekte waren das KI-System „No Language Left Behind“, das darauf abzielt, in alle geschriebenen Sprachen zu übersetzen, und eine längerfristige Initiative namens „Universal Speech Translator“, ein Sprachübersetzungstool. [Mehr bei The Information]

Ebay hat die Anleger mit seinen Prognosen für das laufende Quartal schwer enttäuscht. Der Onlinehändler prognostizierte am Mittwoch nach Börsenschluss für das Auftaktquartal einen Gewinn pro Aktie zwischen 1,01 und 1,05 US-Dollar und einen Umsatz zwischen 2,43 und 2,48 Milliarden Dollar. Beide Spannen lagen unter den Markterwartungen. Die Aktie sackte nachbörslich um bis zu zwölf Prozent ab. Dabei verdiente Ebay im abgelaufenen Vierteljahr mehr als erwartet: Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 2,61 Milliarden Dollar. [Mehr bei Bloomberg und Handelsblatt]

Investitionen: Revel, ein in New York ansässiges Unternehmen, das vor allem für seine mietbaren, hellblauen Elektromopeds bekannt ist, hat 126 Millionen US-Dollar aufgebracht. Die Serie-B-Finanzierung stand unter der Leitung von Blackrock. Revel betreibt Mopeds, sowie einen eigenen Fahrdienst und Ladestationen für Elektroautos. Fireside, eine interaktive Plattform, die Entwicklern hilft, das Publikum durch Live- und virtuelle Shows zu erreichen, befindet sich laut „Techcrunch“ in Gesprächen, die Finanzierungsrunde der Serie-A zu erhöhen. Laut Insidern arbeitet Fireside mit Investoren zusammen, um etwa 25 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 125 Millionen Dollar aufzubringen. Redpanda, ein Startup mit Sitz im San Francisco, das Daten-Streaming modernisiert, hat sich eine Serie-B-Runde in der Höhe von 50 Millionen US-Dollar geschnappt. Die Runde wurde von GV mit Beteiligung von Lightspeed Venture Partners und Haystack VC geleitet. [Mehr bei Axios, Techcrunch und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: In den Niederlanden haben Städte ein Verbot von neuen Warenlagern für Gorillas & Co. verhängt. Deutschland schätzt die Lage derzeit noch als entspannt ein. Doch ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Schnelllieferdienste auf bürokratische Hürden einstellen müssen? [Mehr bei Gründerszene]

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Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion