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Italien zahlt für Kurzfrist-Anleihen wieder etwas mehr Rendite

Rom (dapd). Nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Mario Monti sind die Zinsen auf italienische Kurzfrist-Staatsanleihen wieder leicht gestiegen. Das Finanzministerium in Rom versteigerte am Donnerstag sechsmonatige Geldmarktpapiere im Wert von 8,5 Milliarden Euro zu einem Zinssatz von 0,949 Prozent. Im November musste Rom für vergleichbare Anleihen eine Rendite von 0,919 Prozent gewähren. Die Nachfrage überstieg das Angebot bei der jetzigen Auktion um das 1,57-Fache.

Durch den strikten Sparkurs der Regierung Monti sowie das angekündigte Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank waren die Zinsen auf italienische Staatsanleihen in den vergangenen Monaten gesunken. Vor den für Februar angesetzten Neuwahlen geht in der europäischen Politik und auf den Finanzmärkten jedoch die Sorge um, dass Montis innenpolitisch umstrittene Reformen durch eine Nachfolgeregierung wieder rückgängig gemacht werden könnten.

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