Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    13.285,82
    +158,85 (+1,21%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.504,20
    +41,16 (+1,19%)
     
  • Dow Jones 30

    30.011,94
    +420,67 (+1,42%)
     
  • Gold

    1.803,10
    -34,70 (-1,89%)
     
  • EUR/USD

    1,1886
    +0,0041 (+0,3447%)
     
  • BTC-EUR

    16.135,43
    +554,30 (+3,56%)
     
  • CMC Crypto 200

    380,39
    +10,64 (+2,88%)
     
  • Öl (Brent)

    45,03
    +1,97 (+4,58%)
     
  • MDAX

    29.007,76
    +9,18 (+0,03%)
     
  • TecDAX

    3.024,19
    -29,85 (-0,98%)
     
  • SDAX

    13.650,01
    +100,98 (+0,75%)
     
  • Nikkei 225

    26.165,59
    +638,22 (+2,50%)
     
  • FTSE 100

    6.423,18
    +89,34 (+1,41%)
     
  • CAC 40

    5.551,79
    +59,64 (+1,09%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.992,44
    +111,80 (+0,94%)
     

Italien muss für bessere Luft sorgen

·Lesedauer: 1 Min.
Verkehr in Rom
Verkehr in Rom

Italien muss die Luftverschmutzung mit Feinstaub schneller bekämpfen. Das Land habe gegen die EU-Richtlinie zur Luftqualität verstoßen, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Dienstag. Die EU-Kommission hatte wegen Vertragsverletzung geklagt, nachdem die Grenzwerte für Feinstaub (PM10) in mehreren italienischen Regionen jahrelang höher waren als erlaubt. (Az. C-644/18)

Feinstaub, der vor allem in der Industrie und im Straßenverkehr entsteht, kann in Bronchien und Lunge eindringen und das Risiko für verschiedene Krankheiten begünstigen. Die Tages- und Jahresgrenzwerte seien in den betreffenden Gebieten zwischen 2008 und 2017 "mit großer Regelmäßigkeit" überschritten worden, stellte das Gericht fest. Italien habe nicht rechtzeitig Maßnahmen dagegen ergriffen. Manche der Pläne sähen vor, dass die Luftreinhaltungsziele erst 20 Jahren nach Inkrafttreten der Grenzwerte erreicht würden. Dies, so das Gericht, stehe dem Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt entgegen. 

Gegen Deutschland ist am EuGH ebenfalls ein Vertragsverletzungsverfahren wegen schlechter Luft anhängig. Dabei geht es aber nicht um Feinstaub, sondern um Stickstoffdioxid, das vor allem durch Dieselmotoren ausgestoßen wird. Ein Urteilstermin in diesem Verfahren steht noch nicht fest.

smb/jm