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Italien fordert Entscheidung der EU-Kommission bei Gasbezahlung

ROM (dpa-AFX) - Italien fordert für eine mögliche Bezahlung russischen Gases in Rubel eine klare Vorgabe der EU-Kommission. Diese müsse eindeutig für alle Mitgliedsländer sein, sagte der Minister für den ökologischen Umbau, Roberto Cingolani, der Zeitung "La Repubblica" (Dienstag). "Auch weil ohne eine klare europäische Richtlinie die Verantwortung auf einzelne Regierungen oder Öl- und Gasunternehmen abgeladen werden würde", erklärte der parteilose Physiker. "Es braucht also eine politische Entscheidung."

Italien arbeitet seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine daran, neue Gaslieferungen mit Staaten in Afrika und auf der arabischen Halbinsel zu vereinbaren, um sich unabhängig von russischem Gas zu machen. Das Mittelmeerland mit knapp 60 Millionen Einwohnern importiert bislang einen Großteil seines Gases aus Russland. Daneben sieht die Strategie Italiens den Ausbau erneuerbarer Energien vor, womit Italien 2025 sieben Milliarden Kubikmeter Gas einsparen will, wie Cingolani weiter erklärte.

Zu den Einsparmaßnahmen zählt dem Politiker zufolge auch eine Regulierung der Temperatur in Gebäuden. Er brachte unlängst schon den Vorschlag ins Spiel, die Temperatur von Klimaanlagen und Heizungen zum Beispiel in Verwaltungsgebäuden zu begrenzen, um Energie zu sparen.

Mit Blick auf ein mögliches Gasembargo sieht Cingolani zwei mögliche Szenarien für Italien. Diese hingen davon ab, ob und wann die russischen Lieferungen gestoppt würden. "Wenn sie binnen eines Monats eingestellt würden, wäre der kommende Winter schwierig zu managen. Wenn sie dagegen Ende dieses Jahres eingestellt würden, könnten wir ziemlich beruhigt weitermachen."

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