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In Italien beginnen Corona-Ausgangssperren

·Lesedauer: 1 Min.

ROM (dpa-AFX) - In Italien treten am Donnerstag erheblich verschärfte Vorschriften zum Corona-Schutz in Kraft. Für die rund 60 Millionen Bürger gelten nächtliche Ausgangssperren von 22.00 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens. Für den Weg zur Arbeit oder aus medizinischen Gründen sind Ausnahmen erlaubt.

Im ganzen Land bleiben die Museen und Ausstellungen zwangsweise geschlossen. Museumsdirektoren hatten dagegen protestiert und erklärt, ihre Häuser hätten gute Hygienekonzepte. Höhere Schulen müssen in Italien auf Online-Unterricht umstellen.

Außerdem teilt die Regierung das Land in drei Risikozonen ein. In durch das Virus stärker gefährdeten Gebieten gelten noch strengere Regeln als im Rest des Landes. So wird dort unter anderem das Verlassen des Wohnorts und der Region eingeschränkt. Auch hierbei machen die Behörden Ausnahmen, wenn man zur Arbeit muss oder medizinische Gründe hat. Bars und Restaurants müssen dort ganz schließen. In sogenannten roten Zonen mit sehr hohem Risiko werden zudem viele Läden dichtgemacht.

Die Verschärfungen gelten zunächst für vier Wochen bis zum 3. Dezember. Die Behörden in Italien zählten am Mittwoch über 30 500 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Dieser Wert hatte Ende der vergangenen Woche schon höher gelegen. Die Anzahl der neuen Covid-19-Todesfälle blieb mit rund 350 Opfern am Mittwoch weiter hoch.