Werbung
Deutsche Märkte schließen in 36 Minuten
  • DAX

    18.709,29
    -59,67 (-0,32%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.042,91
    -31,43 (-0,62%)
     
  • Dow Jones 30

    39.843,11
    +36,34 (+0,09%)
     
  • Gold

    2.432,50
    -6,00 (-0,25%)
     
  • EUR/USD

    1,0865
    +0,0004 (+0,03%)
     
  • Bitcoin EUR

    64.823,68
    +3.288,52 (+5,34%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.538,57
    +50,03 (+3,36%)
     
  • Öl (Brent)

    79,34
    -0,46 (-0,58%)
     
  • MDAX

    27.152,16
    -329,89 (-1,20%)
     
  • TecDAX

    3.433,97
    -23,32 (-0,67%)
     
  • SDAX

    15.119,36
    -78,01 (-0,51%)
     
  • Nikkei 225

    38.946,93
    -122,75 (-0,31%)
     
  • FTSE 100

    8.420,29
    -3,91 (-0,05%)
     
  • CAC 40

    8.131,01
    -64,95 (-0,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.787,09
    -7,78 (-0,05%)
     

ISW: Russland deportiert ukrainische Kinder mit Bildungsreisen nach Sibirien

Russische Besatzungsbeamte haben offenbar weiterhin ukrainische Kinder unter dem Deckmantel von Bildungsreisen nach Russland und in die von Russland kontrollierten Gebiete deportiert, wie das Institut for the Studies of War berichtet.

Der von Moskau ernannte Gouverneur der besetzten Region Saporischschja, Jewgeni Balizkij, hat erklärt, das russische Kulturministerium habe über 300 ukrainische Schulkinder nach Moskau und St. Petersburg gebracht, um sie über die russische Kultur "aufzuklären". Insgesamt sollen mehr als 2.500 ukrainische Schulkinder aus der besetzten Region Saporischschja an diesem Programm teilnehmen.

Zuvor hatte Dmitrij Artjuchow, der Gouverneur des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen - weit weg von Moskau und der Ukraine -, erklärt, dass die Regierung ein dreijähriges Bildungsprogramm auflegt hat.

Damit sollen Kinder aus dem besetzten Wolnowacha im Gebiet Donezk demnächst nach Russland reisen, um "Zentren des kulturellen Erbes" in Moskau, St. Petersburg und Nischni Nowgorod zu besuchen. 500 ukrainische Kinder sollen im Herbst teilnehmen.

WERBUNG

Nach Angaben der Ukraine wurden seit Beginn der russischen Invasion mehr als 19.500 Kinder entführt oder zwangsweise nach Russland verschleppt.

Die Behörden befürchten, dass die tatsächliche Zahl viel höher ist, weil verschleppte ukrainische Kinder, darunter auch Waisen, kaum die Möglichkeit haben, sich als vermisst zu melden oder Kontakt zu Verwandten in der Ukraine aufzunehmen.

Russland sagt, dass etwa 744.000 Kinder aus der Ukraine jetzt in Russland oder in den von Russland besetzten Gebieten leben. Sie wurden oft unter dem Vorwand der "Evakuierung", "Behandlung", "Ferien" oder "Rehabilitation" deportiert.