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In Israel werden seit heute 12- bis 15-Jährige geimpft

·Lesedauer: 1 Min.
Ein Teenager wird in Israel geimpft (Foto aus dem Januar).
Ein Teenager wird in Israel geimpft (Foto aus dem Januar).

Israel hat am Sonntag mit der Impfung von Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren gegen das Coronavirus begonnen. Das Gesundheitsministerium hatte zuvor mitgeteilt, die Gefahren einer Erkrankung seien höher als mögliche Nebenwirkungen der Impfung. „Die Fälle von Herzmuskelentzündungen bei 16- bis 19-Jährigen waren selten und sind meist ohne Komplikationen verlaufen“, hieß es in der Mitteilung. In Israel wird das Vakzin der Hersteller Biontech und Pfizer verwendet.

Angesichts der äußerst niedrigen Corona-Infektionsrate in Israel empfiehlt das Ministerium vorerst die Impfung von Risikopatienten, Angehörigen von Risikopatienten und Jugendlichen in Familien, die ins Ausland reisen wollen. „Abgesehen von den Risikogruppen kann jeder geimpft werden, der daran interessiert ist“, hieß es weiter.

Auch in Deutschland sind Teenies bald impfberechtigt

Das Neun-Millionen-Einwohner-Land Israel setzt seit dem 19. Dezember erfolgreich eine Impfkampagne um. Fast 5,5 Millionen haben bereits eine Erstimpfung und mehr als 5,1 Millionen eine Zweitimpfung erhalten. Neuinfektionen und schwere Erkrankungen gingen in den vergangenen Monaten stark zurück. Am Sonntag teilte das Gesundheitsministerium mit, binnen 24 Stunden seien nur vier neue Fälle registriert worden. Die Zahl der Schwerkranken fiel auf 230.

Deshalb hob Israel die staatlichen Corona-Beschränkungen vergangene Woche nahezu komplett auf. Experten warnen allerdings weiter davor, dass neue Varianten aus dem Ausland eingeschleppt werden könnten.

In der EU ist nach der Prüfung durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA vor einer Woche der Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer auch für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen. Wie alle Älteren auch können sie sich ab Montag, dem 7. Juni, gegen Corona impfen lassen. Das hatte die Bundesregierung bereits entschieden. Bei der Terminvergabe sollen sie aber nicht priorisiert werden.

dpa/ jb