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Isabell Horn: Wegen einer Erkrankung muss sie auf "Entzug" gehen

·Lesedauer: 4 Min.

Essen spielt im Leben von Isabell Horn eine große Rolle. Wegen einer Hauterkrankung muss die Schauspielerin zügig ihren Speiseplan ändern. Außerdem kritisieren User:innen im Netz die Ernährung ihrer Kinder.

Isabell Horn
Isabell Horn
© Isa Foltin

"Ich muss so früh wie möglich damit anfangen und darf das nicht mehr weiter aufschieben", gesteht Isabell Horn, 37, im GALA-Food-Gespräch. In Zukunft muss die Schauspielerin nämlich auf eines ihrer liebsten Lebensmittel verzichten. Das bereitet ihr jetzt schon Kopfschmerzen und stellt ihre ganze bisherige Ernährung auf den Kopf. Um welches Lebensmittel es geht, wieso die Ex-GZSZ-Darstellerin nicht mehr weiß, was Dates sind und wieso die Ernährung ihrer kleinen Kinder Ella und Fritz im Netz kritisiert wird, hat sie uns im Interview verraten.

Isabell Horn: Wegen einer Hauterkrankung muss der "Zucker-Junkie" auf Entzug gehen

GALA: Welches Food-Laster haben Sie?
Isabell Horn: Ich bin ein absoluter Zucker-Junkie! Das fing bereits in meiner Kindheit an. Da habe ich öfter mal etwas Süßes bekommen. Das möchte ich bei meinen Kindern gerne anders machen. Es muss ja auch nicht immer der industrielle Zucker sein. Mittlerweile gibt es tolle Alternativen wie zum Beispiel Kokosblütenzucker. Beim Backen kann man prima Datteln oder reife Bananen zum Süßen verwenden.

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Wollen Sie an Ihrem Zuckerkonsum etwas ändern?
Ich muss! Bei mir wurde letztens die Hautkrankheit Rosazea festgestellt. Das sind Rötungen und Entzündungen im Gesicht. Dagegen hilft der Verzicht von Zucker und tierischen Produkten. Bald kommt der Tag X, an dem ich mich komplett zuckerfrei ernähren werde.

Vor diesem Entzug habe ich jetzt schon großen Respekt.

Das klingt herausfordernd. Wann soll das Leben ohne Zucker denn beginnen?
Ich muss so früh wie möglich damit anfangen und darf das nicht mehr weiter aufschieben. Ich habe von meinem Arzt eine Antibiotikacreme gegen die Hauterkrankung verschrieben bekommen, aber die kann ich nicht auf Dauer verwenden.

Ihr Mann Jens lebt vegan. Hat sein Essverhalten auf Sie abgefärbt?
Durch ihn habe ich meinen Konsum von tierischen Produkten stark reduziert. Meinem Körper geht es mit dieser Ernährung richtig gut.

Die Kinder essen oft vegan mit, sollen sich aber nicht ausschließlich vegan ernähren. Da habe ich Angst, dass den Kleinen dann doch Nährstoffe fehlen.

Denn Jens und ich nehmen einige pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel zu uns.

Jens Ackermann und Isabell Horn
Jens Ackermann und Isabell Horn
© Sebastian Reuter

"Dinner-Date? Das ist schon so lange her, was ist das?!"

Welches Gericht würden Sie für ein Dinner-Date mit ihrem Mann am liebsten zaubern?
Dinner-Date? Das ist schon so lange her, was ist das?! (lacht) Wenn wir eine Date-Night hätten, würden wir beide sicherlich um 20 Uhr ohne Essen tot ins Bett fallen. (lacht) Wir haben uns aber vorgenommen zu Grillen und vegane Gerichte auszuprobieren. Das könnten wir dann vielleicht miteinander verbinden.

Hat sich Ihr Blick auf die Ernährung mit der Mutterschaft verändert?
Meine Ernährung ist noch bewusster und ausgewogener geworden. Ich schaue viel mehr darauf, dass meine Kinder die richtigen Nährstoffe bekommen, und habe sie so früh wie möglich spielerisch an gesunde Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse herangeführt. Man kann ja bekanntlich die Geschmacksnerven trainieren. Das klappt tatsächlich.

Isabell Horn: Food Journal

Verbieten Sie Ihren Kindern denn Süßigkeiten?
Wenn in der Kita Geburtstag gefeiert wird, darf Ella natürlich auch mal Smarties oder andere Süßigkeiten essen. Wir möchten unseren Kindern auf keinen Fall etwas verbieten. Zu Hause gibt es aber eher süße, gesunde Alternativen wie Fruchtriegel, Quetschies, selbstgemachtes Eis oder Kuchen.

Es gibt Personen auf Instagram, die das kritisieren und schreiben: "Man kann es auch übertreiben".

Aber jede Familie sollte das für sich entscheiden.

Isabell versteckt ihren Schokoladenkonsum vor ihren Kindern

Wie vereinbaren sie diese Regel mit ihrer Zuckersucht?
Meine geliebte Vollmilchschokolade esse ich, wenn die Kinder im Bett sind. (lacht) Aber damit soll ja bald Schluss sein!

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Wie halten Sie sich bei den ganzen geheimen Süßigkeiten fit?
Ich bewege mich regelmäßig und ernähre mich sonst ziemlich gesund. In meinen Schwangerschaften habe ich jeweils über 20 Kilo zugenommen. Das habe ich aber relativ zügig wieder abgenommen, weil ich schon von klein auf viel Sport gemacht habe und einen guten Stoffwechsel besitze. Ich glaube, das liegt auch an den Genen. Meine ganze Familie ist schlank.

Hat der Beautydruck, der besonders auf Frauen ausgeübt wird, dennoch mal Ihr Essverhalten negativ beeinflusst?
Mein damaliger Traum war es, Balletttänzerin zu werden. Mit 12 Jahren bin ich auf ein Internat gegangen. Dort hatte ich einen Ernährungsplan und wurde regelmäßig gewogen.

Manche Mädchen, mit denen ich zusammengelebt habe, hatten Essstörungen. Das war für mich ziemlich erschreckend.

Dort habe ich zum ersten Mal erlebt, dass Essen nicht nur Spaß macht, sondern auch negativ behaftet sein kann. Das war zum Glück meine einzige schlechte Erfahrung.

Verwendete Quelle: eigenes Interview, instagram.com

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