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Investoren nehmen Solarindustrie verstärkt in den Blick

BERLIN (dpa-AFX) - Das Comeback der Solarbranche in Deutschland lockt Investoren an. Das Berliner Solar-Start-up Zolar gab am Donnerstag eine Finanzierungsrunde über 100 Millionen Euro bekannt. Das 2016 gegründete Unternehmen bietet einen digitalen Konfigurator an, mit dem Kunden sich die passende Photovoltaikanlage für ihr Eigenheim entweder kaufen oder mieten können. Die Module stammen aus Deutschland aber auch aus Südkorea oder China. Die Installation übernehmen dann lokale Handwerksbetriebe, die von Zolar vermittelt werden.

Mit dem frischen Kapital will Zolar-Gründer Alex Melzer unter anderem die App des Unternehmens um ein Energiemanagement-System erweitern, bei dem auch dynamische Stromtarife berücksichtigt werden. Dadurch soll das System beispielsweise erkennen, wann der günstigste Zeitpunkt für das Laden eines E-Autos gekommen ist und dann den Ladevorgang automatisch starten. Außerdem will Zolar die Zusammenarbeit mit den Installationsbetrieben ausweiten und qualifizierte Handwerker ausbilden.

Bundesweit gab es nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft Ende 2021 rund 2,2 Millionen Solaranlagen mit einer Leistung von zusammen 59 Gigawatt Peak - das ist die übliche Einheit für die maximale Leistung der Anlagen unter Standardbedingungen. Allein im vergangenen Jahr kamen 235 600 Anlagen hinzu. Insgesamt wurden 2021 laut Verband 50 Terawattstunden - also 50 Milliarden Kilowattstunden

- Solarstrom in Deutschland erzeugt und damit netto zehn Prozent der

öffentlichen Stromversorgung gedeckt.

Zolar-Gründer Melzer sieht für den Ausbau der Solarenergie eine Zukunft, die weit über diese Zahlen hinausgeht: "Unser Ziel ist es, bis 2030 zehn Millionen Haushalte in Europa entweder mit einer Solaranlage oder mit erneuerbarer Energie zu versorgen", sagte er.

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