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Investoren „extrem nervös“? So behältst du einen kühlen Kopf

·Lesedauer: 2 Min.

Die Investoren könnten jetzt extrem nervös sein. Zumindest verwies ein US-amerikanischer Zentralbanker auf eine seiner Ansicht nach angespannte Situation. Konkret handelt es sich hierbei um John Williams, den Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York. Falls dir all das nicht sagen sollte: Die Zweigstelle der US-Fed ist vor allem für die Finanzmärkte zuständig.

Aber warum sind die Investoren seiner Ansicht nach extrem nervös? Williams verweist auf die sogenannten T-Bonds, die das Rückenmark der US-Wirtschaft abbildeten. Sollte es hier zu Chaos kommen, könnte das relativ schnell auch andere Märkte treffen. Ein gewisses Risiko lässt sich mit Blick auf die Zinsentwicklung jedenfalls nicht leugnen.

Aber wie behalten Anleger einen kühlen Kopf in einer derartigen schwierigen Zeit? Gute Frage! Allgemeine, marktübergreifende Erkenntnisse, aber auch dein eigener Ansatz können dir dabei helfen.

Investoren extrem nervös? Wann sind sie es nicht?

Dass die Investoren derzeit extrem nervös sind, mag zutreffend sein. Aber mal ehrlich: Wann sind sie es denn bitte nicht? In den vergangenen fünf Jahren ist es beispielsweise US-Präsident Trump gewesen, der zu nervösen Zuckungen geführt hat. Sowie das chinesische Wirtschaftswachstum, COVID-19 und der Handelskonflikt. Das sind im Endeffekt fünf belastende Faktoren in lediglich fünf Jahren.

Oder anders gesagt: Die Märkte sind irgendwie immer extrem nervös, zumindest in Summe. Schon Warren Buffett hat gesagt, dass die Summe der Investoren in der Regel leichte depressive Tendenzen besitzt. Vielleicht ist das auch bloß ein gewisses Quäntchen an Normalität. Aber irgendetwas muss es ja immer geben.

Es gibt eine Ausnahme, wann die Investoren nicht extrem nervös sind. Nämlich dann, wenn sie euphorisch sind. Foolishe Investoren wissen jedoch: Eigentlich ist das der eigentliche Anlass, wann man mittelfristig orientiert vorsichtig sein sollte.

Klammere das mit deinem Ansatz aus

Sind die Investoren extrem nervös, kann dein Ansatz dir helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Im Endeffekt können Anleger solche Dinge ausblenden, wenn sie eines beherzigen: Einen unternehmensorientierten und auf Qualität bedachten Ansatz. Sowie einen, dem weder Zinsen noch sonstige Kapriolen oder Verwerfungen an den Aktienmärkten etwas anhaben können. Beispielsweise alltägliche, zeitlose Produkte oder Dienstleistungen. Mit einem solchen qualitativen Fokus ist es einfacher, entspannt weiter zu investieren.

Aber auch Innovation und trendstarkes Wachstum können zwei Begriffe sein, die sich immer durchsetzen. Egal in welcher Gefühlslage sich die Aktienmärkte wohl gerade befinden. Foolishe Investoren wissen das und setzen langfristig orientiert auf diese Qualitäten. Das eigene Vorgehen kann einen bedeutenden Unterschied machen. Und verhindern, dass du nicht extrem nervös wirst, selbst wenn der breite Markt dein Vorbild ist.

Der Artikel Investoren „extrem nervös“? So behältst du einen kühlen Kopf ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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