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Investieren lohnt sich nicht? Der Fehler deines Lebens!

wachsender Chart Wachstumsaktien Krise Aktien DAX Inflation
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Wenn es um die Rente oder die soziale Absicherung geht, verlassen sich viele Menschen auf den Staat. Doch ihm wachsen angesichts einer kranken Bevölkerungspyramide die Kosten über den Kopf. Somit bleibt am Ende nur eine Minimalversorgung. Etwas Eigeninitiative und langfristiges Investieren kann zumindest ein Teil des Problems lösen.

Langfristiges Investieren lohnt sich

Dabei spielt der Faktor Zeit eine entscheidende Rolle. So ergibt beispielsweise eine Rendite von 5 bis 10 % auf 10.000 Euro nach einem Jahr nur 500 bis 1.000 Euro. Doch in 40 Jahren wird daraus ohne weitere Einzahlungen ein Betrag von 70.400 bis 452.593 Euro.

Nun fragst du dich vielleicht: Wie kann es denn zu einem so großen Unterschiedsbetrag kommen? Die Antwort liefert der Zinseszinseffekt, der mit der Zeit immer mehr an Kraft gewinnt. 5 oder 10 % Zinsen ergeben langfristig einen deutlichen Unterschied. Im Fall von 10 % Rendite erhält der Anleger im 40. Jahr Zinsen in Höhe von 41.145 Euro, die auch danach immer weiter zulegen.

10 % Rendite sind am Aktienmarkt keine Utopie. Wer etwas Zeit und Interesse mitbringt, kann einmal mit dem folgenden Investment-Kalkulator für den S&P-500-Index experimentieren. Er rechnet zwar in US-Dollar, doch am Ende geht es um eine Veranschaulichung des Zinseszinseffekts und der Kraft von Unternehmensbeteiligungen.

Aus kleinen Summen werden Millionen

Auch über einen relativ kurzen Zeitraum von 32 Jahren (1990 bis 2022) wurden aus einem Anfangsinvestment von nur 10.000 US-Dollar, bei einer monatlichen Sparrate von nur 100 US-Dollar, am Ende 422.424 US-Dollar.

Die Rendite lag bei durchschnittlich 9,62 %, was sehr nah an den Wert von 10 % herankommt. Über einen Zeitraum von 32 Jahren hätte ein Anleger insgesamt nur 48.400 US-Dollar investieren müssen und 377.079 US-Dollar als Geschenk erhalten. Dafür musste er nicht arbeiten und profitierte dennoch optimal von der Wirtschaftsentwicklung.

Der Begriff Investieren verdient in diesem Fall seine Bezeichnung, denn nur bei einer Langfristanlage mit möglichst wenig Umschichtungen sparen wir Steuern und Transaktionskosten.

Wenn wir noch mehr Zeit mitbringen, wächst das Vermögen immer weiter in großen Schritten. Wer beispielsweise unter den gleichen Bedingungen schon 1980 mit dem Investieren begann, besitzt heute 1.714.319 US-Dollar. 42 Jahre Investieren machen also aus nur 60.400 US-Dollar Anlagesumme aus jedem Menschen einen Millionär. Die annualisierte Rendite lag über diesen Zeitraum sogar bei 11 %.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich also sagen: Investieren lohnt sich sehr und es ist ein großer Fehler, nie damit zu beginnen. Familien sollten generationenübergreifend denken. Wie viel Vermögen hättest du wohl heute, wenn deine Eltern schon mit dem Investieren begonnen hätten?

Der Artikel Investieren lohnt sich nicht? Der Fehler deines Lebens! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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