Deutsche Märkte öffnen in 1 Stunde 39 Minute
  • Nikkei 225

    29.107,21
    +506,80 (+1,77%)
     
  • Dow Jones 30

    35.741,15
    +64,13 (+0,18%)
     
  • BTC-EUR

    53.892,23
    -3,67 (-0,01%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.502,47
    +1.259,79 (+519,12%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.226,71
    +136,51 (+0,90%)
     
  • S&P 500

    4.566,48
    +21,58 (+0,47%)
     

Internationalen Konzernen in Belgien droht Steuernachzahlung

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Multinationalen Konzernen mit Niederlassungen in Belgien drohen nach einem Gerichtsurteil Steuernachforderungen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied am Donnerstag, dass Steuerbefreiungen für belgische Unternehmen, die zu internationalen Konzernen gehören, als staatliche Beihilferegelung zu werten sind. Ob die Regelung rechtswidrig ist und Nachzahlungen fällig werden, soll ein untergeordnetes Gericht urteilen. Auch deutsche Unternehmen mit belgischer Niederlassung könnten davon betroffen sein.

Hintergrund des Verfahrens ist eine Entscheidung der Wettbewerbshüter der EU-Kommission. Diese befanden 2016, dass systematische Steuerbefreiungen für sogenannte Gewinnüberschüsse illegal waren und forderten Rückzahlungen. Gewinnüberschüsse sind zusätzliche Gewinne von internationalen Firmen, die eine eigenständige Firma unter denselben Umständen nicht hätte machen können.

Ob den Firmen durch die Beihilferegelung tatsächlich ein Vorteil gewährt wurde, soll nun das untergeordnete Gericht der EU entscheiden. Mit dem EuGH-Urteil vom Donnerstag (C-337/19 P) wurde eine frühere Entscheidung des Gerichts aufgehoben. Seit dem Beschluss der Kommission wurden die belgischen Steuerhilfen eingefroren.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.