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Die internationale Human Frontier Science Program Organization veröffentlicht ihren Strategieplan 2024-2032: „Frontier Life Science in a Time of Change" („Pionierforschung in den Biowissenschaften in einer Zeit des Wandels")

STRASSBURG, Frankreich, 6. Februar 2024 /PRNewswire/ -- Die internationale Human Frontier Science Program Organization (HFSPO) hat heute ihren neuen Neun-Jahres-Strategieplan veröffentlicht, der die Programme für Forschungsstipendien und Fellowships erheblich verbessern und neue Initiativen umsetzen wird, um mehr Forschenden aus vielfältigeren Bereichen Chancen zu eröffnen.

HFSPO Strategic Plan 2024-2032
HFSPO Strategic Plan 2024-2032

Diese Schwerpunktsetzung erfolgt zu einer Zeit, in der die Regierungen weltweit dringend dazu aufrufen, dass die Grundlagenforschung angesichts der Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung einer gesünderen und besseren Zukunft für die Menschheit übernimmt. Während des G7-Gipfels 2023 in Hiroshima riefen die Staats- und Regierungschefs der Welt dazu auf, mehr in die Grundlagenforschung zu investieren, um neue Erkenntnisse und Instrumente zur Bewältigung der kritischen Herausforderungen der Menschheit zu gewinnen – während des S7-Treffens lobten die Wissenschaftsminister der Welt die Rolle der HFSPO in diesem Prozess und verpflichteten sich, das Programm weiterhin zu unterstützen.

Als Strategie und Fahrplan für diese Zukunft ist „Frontier Life Science in a Time of Change" einzigartig, weil auch die HFSPO einzigartig ist. Als freiwillige Organisation, die sich aus 16 Mitgliedsländern und der Europäischen Kommission zusammensetzt, ist die HFSPO weder an nationale Prioritäten noch an Agenturen gebunden, die auf schrittweisen Fortschritt setzen. Die HFSPO wurde 1987 von der G7 gegründet, um durch die Finanzierung von Untersuchungen, für die es keine Vorstudien gibt, zum Wohle der Menschheit neue bahnbrechende Ansätze in der Grundlagenforschung zu schaffen.

„Die HFSPO treibt die Wissenschaftler dazu an, die Grenzen der Wissenschaft zu erweitern und neue Horizonte zu erforschen, die ihnen bisher verborgen waren", so Pavel Kabat, Generalsekretär der HFSPO. „Wissen ist nur zum Teil kumulativ – es geht auch um die Vorstellungskraft, die Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten. Aus diesem Grund gibt es die HFSPO. Unsere Aufgabe im Wissenschaftsbetrieb ist es, Brillanz zu fördern und Mut und Kreativität zu belohnen. Das ist eine große Aufgabe, und um diese Triebkraft zu unterstützen, mussten wir eine intelligente Strategie entwickeln."

Der Plan wurde vom HFSPO-Kuratorium offiziell gebilligt und alle Mitgliedsländer verpflichteten sich 2023 in Paris auf der alle drei Jahre stattfindenden Konferenz der HFSPO-Mitglieder, die Grundsätze des Plans und seine finanzielle Grundlage zu unterstützen.

Da die HFSPO einen so spezifischen Schwerpunkt hat, orientiert sich der Strategieplan 2024-2032 ebenfalls an diesem Bestreben. Er beruht auf vier Grundsätzen: Vitalität, Vernetzung, Vielfalt und Weitblick. Formuliert werden in dem Plan drei Ziele. Ziel Nr. 1 stellt den übergreifenden Schwerpunkt dar, während die Ziele Nr. 2 und Nr. 3 den Rahmen bilden, der für eine tatsächliche Ausweitung der Pionierforschung auf neue, bisher ungeahnte Weise unerlässlich ist.

  • Ziel Nr. 1 – Ausbau der Pionierforschung

  • Ziel Nr. 2 – Stärkung der HFSPO durch Engagement

  • Ziel Nr. 3 – Eine umfassend integrative Organisation werden

„Dieser Plan stimuliert das Wachstum, indem er die Zahl der von uns vergebenen Preise erhöht – und damit die Kraft und Wirkung der Entdeckungswissenschaft in einer Zeit, in der die Menschheit neue Ideen am dringendsten benötigt, verstärkt", sagte Shigekazu Nagata, Präsident der HFSPO. „Mit diesen Zielen verpflichtet sich die HFSPO auch dazu, das Spektrum der Perspektiven zu erweitern, die an der Entwicklung von Spitzenforschung beteiligt sind, indem sie der Vielfalt Priorität einräumt. Wir wollen ein breiteres Spektrum von Wissenschaftlern mit unterschiedlichen Sichtweisen aus verschiedenen Ländern und Kulturen auffordern, die Zukunft der Forschung mitzugestalten."

Die vollständige Fassung von „Frontier Life Science in a Time of Change" finden Sie unter HFSPO-Strategieplan 2024-2032. Sie können auch ein gedrucktes Exemplar anfordern, indem Sie sich wenden an: Mitteilungen.

Das Human Frontier Science Program wurde von den G7-Ländern auf Initiative des ehemaligen japanischen Premierministers Yasuhiro Nakasone auf dem Gipfel von Venedig 1987 ins Leben gerufen. Die HFSPO steht Wissenschaftlern aller Nationen offen und wird von 17 Mitgliedern unterstützt: Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Indien, Israel, Italien, Japan, die Republik Korea, Neuseeland, Norwegen, Singapur, Südafrika, die Schweiz, das Vereinigte Königreich, die USA und die Europäische Kommission. Der Auftrag der HFSPO besteht darin, mutige, grundlegende Pionierforschung in den Biowissenschaften und interdisziplinäre Zusammenarbeit in der ganzen Welt zu fördern. Seit 1990 wurden mehr als 8 500 Forschende aus mehr als 70 Ländern unterstützt. Von diesen haben 29 HFSP-Preisträger später einen Nobelpreis erhalten.

Contact: D. Rachael Bishop
rbishop@hfsp.org
+33 (0)7 81 87 62 21

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