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Interlübke startet nach Insolvenz durch

Rheda-Wiedenbrück (dapd). Knapp drei Monate nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens startet der Möbelhersteller Interlübke durch. Der Neubeginn sei in Form einer übertragenden Sanierung gelungen, berichtete das Unternehmen am Montag. Insolvenzverwalter Norbert Küpper betonte: "Interlübke startet gut aufgestellt mit einem wettbewerbsfähigen Unternehmenskonzept ins Jahr 2013."

Der alte und neue Inhaber Leo Lübke dankte Banken, Lieferanten, dem Handel und der Belegschaft für die Unterstützung bei der Neuausrichtung des Unternehmens. Ein gestrafftes Produktportfolio, schlankere Produktionsabläufe, aber auch Zugeständnisse der 245 Mitarbeiter sollen künftig dem Systemmöbelhersteller aus dem westfälischen Rheda-Wiedenbrück mehr Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Interlübke hatte im Oktober vergangenen Jahres einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. "Untragbare Altlasten auf Basis einer wesentlich höheren Unternehmensgröße, der gewandelte Stellenwert des Systemmöbels und eine durch konjunkturelle Schwankungen bedingte schwache Auftragslage seit März 2012" führte der geschäftsführende Gesellschafter des Familienunternehmens, Leo Lübke, damals als Ursachen für den Gang zum Gericht an.

dapd