Deutsche Märkte öffnen in 1 Stunde 20 Minute
  • Nikkei 225

    27.819,33
    -180,63 (-0,65%)
     
  • Dow Jones 30

    33.309,51
    +535,11 (+1,63%)
     
  • BTC-EUR

    23.917,38
    +1.445,01 (+6,43%)
     
  • CMC Crypto 200

    579,66
    +48,44 (+9,12%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.854,80
    +360,88 (+2,89%)
     
  • S&P 500

    4.210,24
    +87,77 (+2,13%)
     

Intensivmediziner: Datenschutz hat Corona-Bekämpfung behindert

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Eine optimale Bekämpfung der Corona-Pandemie ist in Deutschland nach Ansicht von Intensivmedizinern durch unzureichende Daten und auch den Datenschutz behindert worden. Die Bundesregierung müsse für genauere Daten sorgen, forderte der Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Christian Karagiannidis, am Donnerstag im SWR.

"Was wir brauchen, ist eine maximale Digitalisierungsoffensive", sagte Karagiannidis. "Dieses Stückwerk, das wir haben und auch immer wieder diese ganzen Bedenken, die ich tagtäglich höre, vom Datenschutz bis dieses und jenes - das hat auch relativ viel verhindert in den letzten zwei Jahren. Und ich glaube, die neue Bundesregierung tut gut daran, wenn sie einen Reset macht, einmal richtig Geld in die Hand nimmt und die Daten zusammenführt."

Von exakteren Daten könne man eine deutlich bessere Bekämpfung der Pandemie erwarten, erklärte Karagiannidis. "Wenn die Krankenkassen genau wissen, wann man geimpft ist und man dann auch sofort sieht, wenn die Impfwirkung nachlässt, dann sieht man auch sofort, was das für einen unglaublichen Effekt hat auf die Volksgesundheit."

Karagiannidis spielte damit auf die Aussage von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) an, der am Mittwoch sagte, die Inzidenz sei wohl doppelt oder dreimal so hoch wie offiziell ausgewiesen. Das liege unter anderem an Personalmangel in den Gesundheitsämtern über die Feiertage.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.