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Innenminister Seehofer warnt vor Delta-Variante zur Urlaubszeit: "Wer einreist, muss mit Kontrollen rechnen"

·Lesedauer: 2 Min.
Innenminister Horst Seehofer (CSU)
Innenminister Horst Seehofer (CSU)

Laut Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) müssen sich Sommerurlauber bei der Rückreise mit dem Auto darauf einstellen, kontrolliert zu werden. Bei einer Pressekonferenz in Berlin sagte Seehofer: "Wer einreist, muss damit rechnen, kontrolliert zu werden." Stationäre Einreisekontrollen an Autobahnen seien zwar nicht geplant, allerdings wolle man die Schleierfahndung "in Bezug auf die Pandemie verdichten", so der Innenminister. Dabei würde man sich auf Rückkehrer über die Balkan-Route oder aus der Türkei konzentrieren.

Auch Gesundheitsminister Jens Spahn wies auf die Vorsichtsmaßnahmen bei der Einreise hin. "Jeder muss dem Beförderer einen negativen Test vorlegen, bevor er nach Deutschland einreist. Das gilt für jeden, der nach Deutschland fliegt", sagte Spahn. Eine Quarantänepflicht gebe es für Einreisende aus Virusvariantengebieten, den Hochrisikogebieten und den einfachen Risikogebieten. Als Virusvariantengebiet gilt etwa Russland, als Hochinzidenzgebiet Ägypten, als einfaches Risikogebiet unter anderem Georgien, Marokko und einige Regionen Irlands. Eine vollständige Liste findet sich auf der Seite des Robert-Koch-Instituts. Spahn stellte in Aussicht, dass die Bundesregierung Portugal und Großbritannien für Reisende bald wieder von Virusvarianten- zu Hochinzidenzgebieten herunterstufen will. Ausschlaggebend dafür sei die steigende Zahl der vollständig Geimpften, die auch vor der Delta-Variante geschützt seien.

Die Ausbreitung der neuen Mutante bereitet Spahn derzeit die meisten Sorgen. "Delta wird auch bald in Deutschland die dominierende Variante sein", sagte Spahn. Bereits jetzt wird angenommen, dass der Anteil der Mutante bei über 50 Prozent liegt.

Auch in Großbritannien ist die Ausbreitung von Delta groß. Angesichts weiterer Ausbrüche unter Fußballfans hat Innenminister Seehofer den europäischen Fußballverband Uefa kritisiert, für weitere EM-Spiele in London 60.000 Menschen ins Wembley-Stadion zu lassen. "Ich halte diese Entscheidung der Uefa für absolut verantwortungslos", sagte Seehofer. "Wenn sie anschauen, wie die Leute sich freuen, sich umarmen, dann ist es schwer gewisse Hygienevorschriften einzuhalten"

Spahn lobte unterdessen auch das Impftempo in Deutschland, dabei habe man bereits die USA bei den Erstimpfungen überholt. Man werde das Versprechen, jedem Menschen im Land bis zum Sommer ein Impfangebot zu machen, halten können, "sogar etwas früher", wie der Gesundheitsminister ergänzte.

toh/dpa

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