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Initiativen schließen sich für bundesweiten Mietenstopp zusammen

·Lesedauer: 1 Min.

NÜRNBERG (dpa-AFX) - Mieter-Initiativen aus mehreren Bundesländern haben sich in Nürnberg für einen bundesweiten Mietenstopp zusammengetan. "Auf kommunaler und Länderebene beißen gerade viele Initiativen auf Granit", teilte der Landesverband Bayern des Deutschen Mieterbundes am Sonntag mit. "Bezahlbares Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit", sagte die Verbandsvorsitzende und Initiatorin des Volksbegehren #6JahreMietenstopp, Beatrix Zurek.

Bereits im Juli hatte der Präsident des Deutschen Mieterbunds, Lukas Siebenkotten, gefordert: "Wir brauchen eine bundesweite Regelung, nach der die Mieten in den nächsten fünf bis sechs Jahren nur im Rahmen der Inflationsrate erhöht werden dürfen." Dann wären Landesgesetze unnötig.

"Die Entscheidung, an welchem Ort wir leben wollen, darf nicht allein an die Frage gekoppelt sein, was wir uns leisten können", sagte Kampagnenleiter Matthias Weinzierl vom Volksbegehren #6JahreMietenstopp.

Nach dem ersten bundesweiten Mietenstopp-Gipfel in Nürnberg wollen die Initiativen nun gemeinsame Aktionen planen. Neben dem Mietenstopp sei eine Bodenrechtsreform ein weiteres Ziel der Bewegung. "Denn wenn die Bodenpreise nicht reguliert werden, kann kein bezahlbarer Neubau entstehen. Außerdem muss die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen stärker verhindert werden", hieß es.