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init innovation in traffic systems SE: Lenkung von Fahrgastströmen in Bahnsystemen macht ÖPNV sicherer und komfortabler

DGAP-News: init innovation in traffic systems SE / Schlagwort(e): Patent
29.04.2020 / 11:18
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init erhält Europäisches Patent für innovatives Fahrgastleitsystem

Das neue Fahrgastleitsystem von init erhielt nun auch ein Europäisches Patent, nachdem die Patentierung in den USA bereits in 2019 erfolgte. MOBILEguide informiert bereits am Bahnsteig hochfrequentierter Bahnen (U-Bahn, S-Bahn, Metro, ...) im zugehörigen Wartebereich über die zu erwartende Anzahl der freien Plätze in den dort haltenden Waggons. Dadurch können sich Fahrgäste rechtzeitig vor Einfahrt des Zuges in denjenigen Wartebereichen positionieren, in denen freie Sitzplätze in den Waggons zu erwarten sind. Dies ermöglicht nicht nur ein sichereres und komfortableres Reisen, sondern verkürzt wegen der Verringerung der Fahrgastwechselzeiten auch die Aufenthaltszeit an den Bahnhöfen. Hierdurch können Verkehrsbetriebe Einsparungen in Millionenhöhe erzielen und die bestehende Bahninfrastruktur optimal ausnutzen. Doch nicht nur in Bahnen, auch in Bussen kann die Information über den Besetzungsgrad einzelner Fahrten oder Fahrtabschnitte zu einer gleichmäßigeren Auslastung beitragen.

Der Vermeidung überfüllter ÖPNV-Fahrzeuge kommt durch die COVID-19-Pandemie eine besondere Bedeutung zu. Nicht nur in der aktuellen Situation des Lockdowns, sondern insbesondere danach wird die Möglichkeit, Abstand zu halten, ausschlaggebend für eine stärkere Nutzung des ÖPNV sein.

Ausgelastete Bahnsysteme müssen effizient gesteuert werden

Bahnreisende drängen sich meist in bestimmten Bereichen der Plattformen und der Züge. Häufig steigen sie in die Wagen ein, die dem Plattformzugang am nächsten liegen oder positionieren sich schon strategisch für die Ausstiegshaltestelle. Die Konsequenz? Einzelne Bereiche der Bahn sind überfüllt, während in anderen Wagen noch reichlich Platz wäre oder sogar Sitzplätze zur Verfügung stünden. Dies ist ein wohlbekanntes und unerfreuliches Phänomen in allen U- und S-Bahnsystemen. Unerfreulich, weil es die Servicequalität belastet, sicherheitsgefährdende Situationen entstehen, die Haltestellenaufenthaltszeiten verlängert, ggf. die nachfolgenden Verkehre behindert werden und sich im Laufe eines Betriebstages veritable Verspätungen aufbauen können.

Patentierte init Lösung schafft Abhilfe

Innovative Ansätze aus dem Bereich der Fahrgastzählung können hier Abhilfe schaffen. Mit Hilfe des bewährten Fahrgastzählsystems MOBILE-APC geht init deshalb neue Wege. Sobald eine Bahn die Türen zur Abfahrt schließt, ermittelt der Bordrechner mithilfe von Sensoren den aktuellen Besetzungsgrad und übermittelt die Daten an das zentrale Hintergrundsystem.

Herkömmliche Systeme übermitteln lediglich diesen aktuellen Besetzungsgrad an die nächste Station und zeigen dort z. B. über Lichtsignale an, in welchen Wagenbereichen vor dem Eintreffen an der Haltestelle am meisten Platz ist. Doch init geht einen entscheidenden Schritt weiter. Denn im Hintergrundsystem wird der aktuelle Besetzungsgrad mit dem typischen Ein- und Ausstiegsverhalten an der Folgehaltestelle korreliert. Dabei kommen historische Betriebsdaten und ein selbstlernender Algorithmus zum Einsatz. In einem einzigartigen, nun gemäß EPÜ (Europäisches Patentübereinkommen) patentierten Verfahren wird der zu erwartende Besetzungsgrad ermittelt - und zwar nach dem Ausstieg. Dabei werden nicht nur Linie und Haltestelle, sondern auch Wochentag und Tageszeit berücksichtigt.

So kann den Fahrgästen nun mit höchstmöglicher Genauigkeit angezeigt werden, in welchen Wagenabschnitten am meisten Platz zur Verfügung steht. Ein Vorteil, der sich vor allem, aber nicht nur an großen Knotenpunkten des Verkehrsnetzes entscheidend auszahlt.

Die Vorteile von MOBILEguide lassen sich aber auch für den Busverkehr erschließen: Die Information über Belegungsgrade einzelner Fahrten oder Fahrtabschnitte kann an den Fahrgastinformations-Anzeigen an den Haltestellen und selbstverständlich auch über Apps oder im Internet zur Verfügung gestellt werden. Die Fahrgäste können ihre Fahrt entsprechend anpassen und ggf. auf einen späteren Bus oder eine andere Route ausweichen.

 



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