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Inflation doch kein Grund zur Sorge?

·Lesedauer: 2 Min.
Crash: Blick in den Abgrund Korrektur Börsencrash Aktiencrash

Foolishe Investoren wissen bereits: Inflation ist nichts, was einfach aus der Luft heraus existiert. Nein, sondern in der Wirtschaftswissenschaft ein vollkommen normaler und eigentlich sogar gewünschter Prozess. Nicht umsonst gibt die EZB beispielsweise einen Zielwert von jetzt 2 % aus, was zeigt: Es ist normal.

Das, was Investoren, Sparer und Verbraucher jedoch gleichermaßen verunsichert, ist eine höhere Inflation. Wenn die Raten plötzlich auf 4, 5 % oder noch mehr steigen, könnte das eigene Vermögen plötzlich stark entwertet werden. Zudem dürften die Lebenshaltungskosten steigen. Eine Dynamik, die niemand so recht haben möchte, die im Extremfall jedoch passieren könnte.

Jetzt gibt es für einen Moment jedoch ein kleines bisschen Entwarnung. Riskieren wir daher einen Blick auf neue Daten zum Thema Inflation. Sowie auf den größeren Kontext, in den wir das Ganze einordnen können.

Inflation: Halb so wild?

Inflation ist im Moment ein zugegebenermaßen auch etwas gehyptes Thema, wenn es um Aktien und Börsen geht. Alleine deshalb sollten Foolishe Investoren stets selektieren, welche Schlagzeilen relevant sind. Und welche vielleicht eher in Richtung Panik übergehen.

Wie auch immer: Jetzt gibt es jedenfalls neue Daten, die für einen Moment lang vorsichtige Entwarnung geben. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet am Mittwoch dieser Woche, dass die Inflationsrate innerhalb dieser Woche wieder unter die Marke von 2 % gefallen sei. Damit könnte eine etwas normalere Geldentwertung in Griffweite sein. Zumindest für den Monat Juni ist das jedenfalls der Fall gewesen. Im Durchschnitt erhöhten sich die Verbraucherpreise um 1,9 %.

Damit liegt dieser Wert im Moment auf einem Niveau, das selbst die EZB präferiert. Die Zentralbanker haben zuletzt erklärt, dass man den Zielwert auf unter 2 % halten möchte. Eine Punktlandung, könnte man fast schon sagen.

Ist daher alles wieder gut? Für einen Moment vielleicht ein bisschen. Allerdings sollten Foolishe Investoren, Sparer und Verbraucher bedenken, dass auch ein solcher Wert nicht in Stein gemeißelt ist. Nein, sondern überaus variabel und volatil ist. Die Faktoren sind entsprechend relevant, um diese Kennzahl einzuordnen.

Nicht aus der Luft heraus

Ich wiederhole es gerne erneut: Inflation passiert nicht einfach aus der Luft heraus. Nein, sondern es gibt immer einen gewissen Auslöser. Zuletzt sind es beispielsweise steigende Kosten für fossile Brennstoffe gewesen. Insbesondere das Öl hat massiv aufgewertet, was Benzin und die Kosten der Mobilität teurer werden lässt. Ein gewisser Teil kann darauf zurückgeführt werden.

Wer daher wissen möchte, ob Inflation eine Bedrohung ist, der sollte nicht auf die jeweiligen Monatsdaten achten. Nein, sondern darauf, welche Faktoren diese Entwicklung beeinflussen. Die Antwort, welche Entwicklung über kurz oder lang wahrscheinlicher ist, dürfte sich eher hier abspielen. Und nicht in Zahlen, die einfach nur eine Preisentwicklung abstrakt kommentieren.

Der Artikel Inflation doch kein Grund zur Sorge? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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