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Industrieproduktion im Februar leicht zurückgegangen

·Lesedauer: 1 Min.
Produktion von VW-Elektroauto ID.3 in Zwickau

Deutschlands Industrieproduktion ist im Februar überraschend zurückgegangen. Im Vergleich zum Januar sank sie um 1,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Schon im Januar war der Wert geschrumpft. Das Bundeswirtschaftsministerium erklärte, die Industrie erweise sich dennoch als vergleichsweise robust. Die Verbesserung des Ifo-Geschäftsklimas und die gute Entwicklung der Auftragseingänge sprächen für einen positiven Ausblick.

Das Ministerium verwies auf den Zweimonatsvergleich Januar/Februar gegenüber November/Dezember. Hier verringerte sich die Industrieproduktion um 1,9 Prozent - der Ausstoß in der Industrie nahm aber nur leicht um 0,6 Prozent ab, die Produktion im Baugewerbe dagegen fiel wegen des schwachen Januars deutlich um 8,8 Prozent. Innerhalb der Industrie verzeichnete der gewichtige Bereich Kfz und Kfz-Teile demnach einen Rückgang von 10,0 Prozent - im ebenso wichtigen Maschinenbau dagegen gab es "spürbare" Zuwächse von 6,4 Prozent.

Das Münchner Ifo-Institut erklärte am Freitag, die Produktionserwartungen der deutschen Industrie hätten sich merklich verbessert. Der vom Ifo ermittelte Indikator stieg von 21,5 Punkten im Februar auf 30,4 Punkte im März - und damit auf den höchsten Stand seit 1991.

"Die Auftragsbücher füllen sich, und es gibt immer noch einen Nachholbedarf nach dem Krisenjahr", erklärte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Nahezu alle Branchen kündigten Produktionssteigerungen an. "Insbesondere die Auto- und die Elektroindustrie wollen ihre Produktion stark ausweiten."

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Industrieproduktion im Februar um 6,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der Februar 2020 war der letzte Monat vor Beginn der weitreichenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland.

ilo/hcy