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Industrie senkt Lohnstückkosten erneut

Berlin (dapd). Die deutsche Industrie hat ihre Wettbewerbsfähigkeit im vergangenen Jahr weiter verbessert. Die Lohnstückkosten des verarbeitenden Gewerbes verringerten sich nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Jahresvergleich um 2,4 Prozent, nachdem sie 2010 um 14,0 Prozent gesunken waren. Die Industrie habe den Kostenanstieg während der globalen Wirtschaftskrise aber noch nicht wettgemacht, teilte das arbeitgebernahe IW am Dienstag in Köln mit. 2011 seien die Lohnstückkosten neun Prozent höher als im Vorkrisenjahr 2007 gewesen.

Dieses Jahr wird Deutschland laut IW seine Position bei den Lohnstückkosten wegen des schwachen Euro zumindest halten können. Von Januar bis Juni seien die Lohnstückkosten in Euro zwar um drei Prozent gewachsen, und sie würden voraussichtlich auch im gesamten Jahr etwas zulegen, sagte IW-Statistiker Christoph Schröder. Da aber der Euro gegenüber Dollar und Yen im Schnitt neun Prozent schwächer notiert habe als 2011, werde Deutschland im internationalen Vergleich die Kostenposition halten oder leicht verbessern können.

Der IW-Studie zufolge stieg Deutschlands Exportkraft 2011 erstmals wieder auf das Niveau der Wiedervereinigungszeit. "Auf seinen wichtigen Exportmärkten hat Deutschland 2011 erstmals wieder die Marktanteile von Anfang der 90er Jahre erreicht", sagte Schröder. Die Lohnstückkosten ergeben sich aus der Relation von Wertschöpfung pro Arbeitsstunde zu durchschnittlichen Arbeitskosten der Stunde.

dapd

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