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Industrie legt 20-Punkte-Papier zur Pandemie-Bekämpfung vor

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Industrie hat anlässlich des Corona-"Wirtschaftsgipfels" an diesem Dienstag ein 20-Punkte-Papier vorgelegt, um die Weichen für eine dauerhafte Eindämmung der Pandemie zu stellen. Das Papier enthält Anregungen zu den Themen Wirtschaftsstandort, Planbarkeit sowie Test- und Impfstoffstrategie. "Die deutsche Industrie benötigt einen evidenzbasierten Stufenplan mit einheitlich anwendbaren Kriterien für eine sichere und faire Öffnung der Wirtschaft, wo immer dies epidemiologisch verantwortbar ist", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, am Dienstag.

Der BDI fordert in seinem Papier unter anderem eine leistungsfähige digitale Infrastruktur, um etwa Homeoffice möglich zu machen - und die Verbesserung der steuerlichen Verlustverrechnung. "Einfache steuerliche Maßnahmen wie die Erhöhung der Verlustrückträge schaffen rasch Liquidität für Unternehmen und vergrößern die Investitionsbereitschaft für den Wiederaufschwung", sagte Lang. Mit dem Verlustrücktrag können Unternehmen coronabedingte Verluste in größerem Umfang steuerlich mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen.

Zudem sollten laut BDI kurzfristig nötige Investitionen für etwa Klimaschutz stärker durch Anreize flankiert werden - zum Beispiel durch eine Ausweitung der steuerlichen Forschungsförderung und Sonderabschreibungen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte an diesem Dienstag mehr als 40 Verbände zu einem Wirtschaftsgipfel eingeladen. Bei dem Treffen sollte es etwa um die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern und die schleppende Umsetzung der Wirtschaftshilfen gehen.