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Industrie fordert mehr Tempo bei digitalem Wandel in Amtsstuben

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die deutsche Industrie hat deutlich mehr Tempo bei der Digitalisierung in Behörden gefordert. Es müsse einen "radikalen Wandel in der deutschen Amtsstube" geben, heißt es in einem am Montag vorgelegten Positionspapier des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI). Die Corona-Pandemie habe die bestehenden großen Defizite mehr als deutlich werden lassen. "Behörden waren nur unzureichend vorbereitet und in weiten Teilen völlig ungenügend digital fit." Deutschland sei mit Blick auf seine digitale Verwaltung im EU-Vergleich weit abgeschlagen.

"Die Politik muss die Weichen schnellstmöglich stellen und Hindernisse aus dem Weg räumen", so BDI-Präsident Siegfried Russwurm. Dies betreffe jede Art von Verwaltungsprozessen, von Schulen über das Meldewesen bis zu Terminvergaben und Impfpässen.

Konsequentes E-Government sei Voraussetzung für einen wettbewerbsfähigen Standort im 21. Jahrhundert. Die zunehmende Kluft zwischen öffentlicher und privater digitaler Ausstattung werde zum ernsthaften Standortproblem. Auch für die Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung sei das eine Zumutung. Die Bundesregierung sollte das geplante Onlinezugangsgesetz "unbedingt vollständig und fristgerecht" bis Ende 2022 umsetzen.