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Indonesien baut für 35 Milliarden Dollar eine neue Hauptstadt - dabei gibt es jedoch Probleme

Indonesiens neue Hauptstadt Nusantara befindet sich im Bau.  - Copyright: Firdaus Wajidi/Anadolu/Getty Images
Indonesiens neue Hauptstadt Nusantara befindet sich im Bau. - Copyright: Firdaus Wajidi/Anadolu/Getty Images

Die Pläne Indonesiens, eine neue Hauptstadt aus dem Nichts zu errichten, wurden durch den unerwarteten Rücktritt der beiden Spitzenbeamten, die das Projekt beaufsichtigen, infrage gestellt.

Bambang Susantono und sein Stellvertreter Dhony Rahajoe haben beide am Montag ihre Ämter bei der Nusantara Capital City Authority niedergelegt, wie unter anderem die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.

Staatssekretär Pratikno sagte, Präsident Joko Widodo habe den Rücktritt von Susantono entgegengenommen, berichtete Asia News Network. Es wird erwartet, dass sie vorübergehend durch zwei Minister aus Widodos Regierung ersetzt werden, bis dauerhafte Ernennungen vorgenommen werden.

Jakarta aufgrund des steigenden Meeresspiegels bedroht

Widodo sagte auf Instagram, dass die Arbeit an Nusantara „gemäß der gemeinsamen Vision" fortgesetzt werde, berichtete die South China Morning Post. Die Rücktritte könnten jedoch ein Rückschlag für die neue Stadt sein, die an der Ostküste Borneos gebaut wird.

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Indonesiens Hauptstadt und größte Stadt, Jakarta, ist aufgrund des steigenden Meeresspiegels von Überschwemmungen bedroht, sodass die Regierung Widodo beschlossen hat, eine Ersatzstadt zu bauen.

Nusantara wird schätzungsweise 35 Milliarden US-Dollar kosten und nicht vor 2045 fertiggestellt werden. Es wird jedoch erwartet, dass etwa 6.000 Regierungsmitarbeiter rechtzeitig zur Amtseinführung des neuen Präsidenten im Oktober dorthin umziehen werden.

Die indonesische Regierung hat prominente Persönlichkeiten wie den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair und den Kronprinzen von Abu Dhabi, Mohammed bin Zayed Al Nahyan, angeworben, um das Projekt zu fördern.

Bedenken hinsichtlich der Finanzierung

Widodo hat im vergangenen Jahr Dutzende von Social-Media-Stars auf eine Tournee mitgenommen, um auf die Besorgnis über die Abholzung der Wälder aufmerksam zu machen.

Es gibt auch wachsende Bedenken hinsichtlich der Finanzierung von Nusantara. Die indonesische Regierung hat sich nur verpflichtet, etwa 20 Prozent der Kosten zu übernehmen, und es ist schwierig, andere Geldquellen zu finden. Im März 2022 zog sich die japanische SoftBank aus der Investition in das Projekt zurück.

Weder Susantono noch Rahajoe reagierten sofort auf Anfragen von Reuters oder Business Insider US.

Lest den Originalartikel auf Business Insider