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Indisches Gericht stellt Haftbefehle gegen Porsche-Topmanager aus

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Neu Delhi (dapd). Der Sportwagenhersteller Porsche hat Ärger mit seinem ehemaligen indischen Vertriebspartner und der dortigen Justiz. Der Ex-Partner bezichtigt die VW-Tochter des Betrugs, der Bedrohung und illegaler Verabredungen und hatte damit Erfolg. Ein indisches Gericht stellte Haftbefehle gegen neun Topmanager des Stuttgarter Unternehmens aus, darunter Vorstandschef Matthias Müller.

"Unsere Rechtsabteilung ist eingeschaltet und prüft derzeit die Lage", sagte Müller auf der Automesse in Detroit. Als Mitbeschuldigter wollte er die Situation nicht weiter kommentieren.

Ein Gericht in Jaipur hatte die Haftbefehle im November (Xetra: A0Z24E - Nachrichten) auf Antrag des früheren Porsche-Partners Ashish Chordia ausgestellt. Die Chordia gehörende Shreyans Group in Neu Delhi hatte zusammen mit ihrem Partner Precision Cars die schwäbischen Sportwagen zwischen 2003 und Mitte 2012 nach Indien importiert und verkauft. Seitdem läuft der Verkauf der Sportwagen über den offiziellen Vertrieb der Porsche-Konzernmutter Volkswagen in Indien.

Chordia erklärte, Porsche habe ihn nie über die Pläne informiert, den Vertriebspartner wechseln zu wollen. In den Haftbefehlen werden die neun Manager, darunter sechs Vorstände, des Betrugs, der Bedrohung und krimineller Absprachen gegen den vorherigen indischen Partner beschuldigt.

(Dieser Meldung liegt eine Dow-Jones-Nachricht zugrunde.)

dapd

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