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Import von Pflanzendrinks hat sich in vergangenen Jahren verdoppelt

·Lesedauer: 2 Min.
Milchalternativen in einem Supermarktregal

Der Markt für Milchalternativen wächst rasant und hat damit nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in den vergangenen Jahren zu einer Verdoppelung der Importe von Hafer-, Soja- und anderen Pflanzendrinks geführt. 2020 wurden 206,0 Millionen Liter Pflanzendrinks im Wert von rund 134,0 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt, wie das Bundesamt am Dienstag mitteilte. Das waren demnach gut 46 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber 2017, als die Daten erstmals so erfasst wurden, legten die Importe mit Plus 130 Prozent um mehr als das Doppelte zu.

Hauptlieferanten von Pflanzendrinks waren 2020 Belgien mit einem Anteil von 38 Prozent an der Gesamtmenge, Schweden mit 24 Prozent und Italien mit knapp 18 Prozent. Dabei steigerte Schweden seine Importmenge von lediglich 1,1 Millionen Litern im Jahr 2017 auf 49,7 Millionen Liter und kletterte damit vom sechsten auf den zweiten Rang der wichtigsten Lieferländer.

Doch auch die deutschen Exporte der Milchalternativen legten im Jahr 2020 um 35 Prozent im Vorjahresvergleich auf 118,1 Millionen Liter zu, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Gegenüber 2017 betrug das Plus 83 Prozent.

Dennoch sind die veganen Milchalternativen insgesamt nach wie vor ein Nischenprodukt: Die inländische Produktion von Trinkmilch tierischen Ursprungs ist den Statistikern zufolge etwa 40 Mal so hoch. 2020 wurden in Deutschland demnach 8,2 Milliarden Liter Trinkmilch zum Absatz produziert, weitere 7,2 Milliarden Liter Milch waren für die Weiterverarbeitung bestimmt.

Etwa drei Viertel (73 Prozent) der Trinkmilch entfielen dabei auf Vollmilch und ein gutes Viertel (27 Prozent) auf fettarme Milch. Die Produktionszahlen zeigen laut Bundesamt einen Trend zur fettarmen Milch: 2017 lag der Anteil der fettarmen Milch an der zum Absatz bestimmten Milchproduktion noch bei 21 Prozent und der Vollmilch-Anteil bei 79 Prozent.

jm/bk

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