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Impfstoff von Johnson & Johnson vor allem für Menschen ab 60 - Zehn Millionen Dosen erwartet

·Lesedauer: 2 Min.
Der Impfstoff von Johnson & Johnson spielt in Deutschland bisher eine untergeordnete Rolle, wird aber aufgrund der Einmal-Abgabe gerne in Brennpunkten eingesetzt wie hier in einem Impfbuss im Kölner Stadtteil Chorweiler (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)
Der Impfstoff von Johnson & Johnson spielt in Deutschland bisher eine untergeordnete Rolle, wird aber aufgrund der Einmal-Abgabe gerne in Brennpunkten eingesetzt wie hier in einem Impfbuss im Kölner Stadtteil Chorweiler (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson wird in Deutschland künftig in der Regel bei Menschen ab 60 eingesetzt. Nach ärztlicher Aufklärung können sich aber auch Jüngere dafür entscheiden, beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern.

Nach den ersten Lieferungen erwartet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zehn Millionen Impfdosen des Vakzins bis Ende Juli. Das sagte er am Montag in Berlin. Von 34,4 Millionen verabreichten Impfdosen stammen bisher nur rund 18.000 von Johnson & Johnson. 

Die Priorisierung für diesen Impfstoff wird in Arztpraxen und bei Betriebsärzten zugleich aufgehoben. Wie bei dem Vakzin von Astrazeneca sind sehr seltene Fälle von Thrombosen als Nebenwirkungen der Grund für die Einschränkung für Jüngere.

Pragmatisches Vorgehen wichtig

Spahn erläuterte, bei den Über-60-Jährigen seien mittlerweile deutlich mehr als 60 Prozent geimpft, in einigen Bundesländern über 70 Prozent. Bis Ende Mai dürften alle Menschen ab 60 in dieser Altersgruppe geimpft sein, die sich impfen lassen wollen. Der Großteil des Impfstoffs von Johnson & Johnson komme erst danach.

Daher sei es für ein pragmatisches weiteres Vorgehen bei der Impfkampagne richtig, "dass wir für den Impfstoff von Johnson & Johnson wie bei Astrazeneca die Priorisierung auch aufgeben". Nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Entscheidung könnten sich alle Jüngeren damit impfen lassen.

Erst in der vergangenen Woche hatten die Gesundheitsminister beschlossen, dass Corona-Impfungen mit dem Präparat von Astrazeneca künftig für alle möglich sind, wenn sich Impfwillige mit ihrem Arzt dafür entscheiden. Die Priorisierung mit einer festen Vorrangliste wurde auch für diesen Impfstoff damit schon voll aufgehoben.

Video: Spahn zu Lockerungen - Aus Zuversicht soll kein Übermut werden

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