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Immer mehr E- und Hybridautos auf deutschen Straßen

·Lesedauer: 1 Min.
Ein Symbol für ein Elektroauto markiert einen Parkplatz neben einer E-Ladesäule.
Ein Symbol für ein Elektroauto markiert einen Parkplatz neben einer E-Ladesäule.

Die Automobilbranche klagt über einen Absatzrückgang, doch für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben läuft es gut. Daran hat auch die Politik einen Anteil.

Berlin (dpa) - Alternative Antriebe werden bei deutschen Autokäufern immer beliebter. Mehr als jeder fünfte Pkw, der zwischen Januar und Oktober neu zugelassen wurde, fährt mit Strom oder Gas, wie aus einem Bericht der Deutschen Energie Agentur (Dena) hervorgeht.

Demnach hat sich ihr Marktanteil im Vergleich zum vergangenen Jahr verdoppelt: 2019 machten alternative Antriebe nicht einmal zehn Prozent bei den Neuzulassungen aus.

So stieg die Anzahl von neu zugelassenen Hybriden mit kombinierten Verbrenner- und Elektromotoren und Lademöglichkeit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum etwa um knapp 300 Prozent auf rund 130.740 Fahrzeuge. Reine Elektroautos legten um knapp 130 Prozent zu. Rund 121.500 strombetriebene Wagen wurden neu zugelassen.

«Trotz des Absatzrückgangs in der Automobilbranche machen die Pkw mit alternativen Antrieben einen massiven Sprung», sagte Dena-Chef Andreas Kuhlmann dem Bericht zufolge. Die Dena sieht als Grund vor allem die Prämien des Bundes, die einen neuerlichen Kaufanreiz geschaffen hätten.

Um die Autobranche durch Corona-Krise und den Öko-Umbau zu tragen, bekommen Käufer von Elektro- und Hybridwagen Zuschüsse von maximal 9000 Euro. Neben reinen E-Modellen werden bisher auch die Plug-in-Hybride gefördert, die von einem Diesel oder Benziner unterstützt werden. Umweltschützer sehen dies als Mogelpackung.