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Immer Hertha: Der Belastungstest kommt erst noch

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Berlin. Und, wie hätten Sie entschieden? Sollten die Tore vor den Fußballstadien wieder verrammelt werden oder lieber geöffnet bleiben – und wenn ja, für wie viele Zuschauer? Ist das Ansteckungsrisiko bei einem Besuch im Olympiastadion und in der Alten Försterei vertretbar? Oder sollten die Profis gefälligst die Füße stillhalten und vor leeren Rängen spielen? Reicht doch schließlich, wenn die TV-Millionen fließen…

Ich will ehrlich sein: Mir persönlich fällt es nicht leicht, eine klare Position zu diesen Fragen zu beziehen. Einerseits verstehe ich die Sorgen der politisch Verantwortlichen, die bei jedem Blick auf die Coronazahlen ahnen, dass die Kapazität der Krankenhäuser bald ans Limit kommen könnte – nämlich dann, wenn alles weiterläuft wie bisher. Also braucht es Einschränkungen, doch jene sind auch so schon schwer genug zu vermitteln. Wenn andere Branchen mit dem Zeigefinger auf den Profi-Fußball zeigen können („die dürfen doch auch!“), macht das die Sache nicht leichter, daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Vergleich durch die jeweiligen Rahmenbedingungen meist nicht gerechtfertigt ist.

Genauso verstehe ich den Frust im Fußballer-Lager, wo man mit großem Aufwand ein umfassendes Hygienekonzept entwickelt hat, das nicht nur in der Theorie für gut befunden wurde, sondern sich bislang auch in der Praxis bewährt hat. Noch hat sich kein Spiel als Infektionsherd erwiesen, und wer in den vergangenen Wochen bei einem Heimspiel von Hertha BSC weilte, sah tatsächlich kaum Gefahr. ...

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