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ILA beginnt im Zeichen von Klimakrise und Ukraine-Krieg

SCHÖNEFELD (dpa-AFX) - Wege zum sauberen Fliegen und die Folgen des Kriegs in der Ukraine sind aus Veranstaltersicht bestimmende Themen der diesjährigen Luftfahrtmesse ILA. "Die Zukunft des Fliegens wird klimaneutral sein", versicherte der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie am Montag in Schönefeld. Zugleich lenkte Hauptgeschäftsführer Volker Thum den Blick auf den militärischen Teil der Leistungsschau. "Wer Werte hat und Werte verteidigen will, der muss sie auch verteidigen können."

Vor Messebeginn an diesem Mittwoch besichtigten die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg, Franziska Giffey und Dietmar Woidke (beide SPD), das Gelände. Zu sehen sein werden etwa künftige Kampfflugzeuge und Hubschrauber der Bundeswehr. "Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Soldatinnen und Soldaten vernünftige Ausrüstung, vernünftige Technik haben", sagte Woidke. Der Frieden werde nicht allein durch gute Worte gewahrt, sondern auch durch Investitionen in die Verteidigung.

Die technische Entwicklung sei in der Pandemie nicht stehen geblieben, sagte Giffey. "Man hat hier ganz viel durch das Schlüsselloch der Zukunft blicken können." Die Landesregierungen wollten Partner der Unternehmen sein. Sie besuchten Stände von Triebswerksherstellern und Satellitenbetreibern aus der Region.

"Mein Herz geht auf", sagte Berlins Messechef Martin Ecknig, der nun nach Absage der ILA 2020 wieder eine große Messe in Präsenz ausrichten kann. Es ist auch die erste ILA seit der Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER. Die Unternehmen präsentieren ihre Fluggeräte auf Rollwegen neben einer Start- und Landebahn. Von Freitag bis zum Abschluss am Sonntag steht die Messe jeweils bis zu 15 000 Privatbesuchern offen.

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