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IG Metall will vier Prozent mehr Geld oder Teillohnausgleich

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Vor den Tarifverhandlungen für rund 3,8 Millionen Beschäftigte der deutschen Metall- und Elektroindustrie haben die regionalen Tarifkommissionen der IG Metall ihre Forderungen festgezurrt. Die Gremien in den Bezirken folgten am Dienstag der Empfehlung des Vorstands und verlangen im Kern 4,0 Prozent mehr Geld

- entweder klassisch in Form von Lohnerhöhungen oder als zumindest

teilweisen Ausgleich für Arbeitszeitreduzierungen in Betrieben, denen die Krise schwer zu schaffen macht.

Außerdem soll ein Rahmen für sogenannte Zukunftstarifverträge auf betrieblicher Ebene ausgehandelt werden, hieß es unter anderem im Dauer-Pilotbezirk Südwest. Im Osten werden zudem deutliche Schritte in Richtung der 35-Stunden-Woche erwartet. In den östlichen Bundesländern beträgt die tarifliche Arbeitszeit derzeit noch 38 Stunden.

Die Arbeitgeber reagierten erneut ablehnend auf die Vorstellungen. Eine auch nur annähernde Umsetzung werde viele Arbeitsplätze aufs Spiel setzen, warnte beispielsweise der Präsident des Verbandes der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen, Arndt G. Kirchhoff. Aufträge, Produktion und Umsätze bewegten sich vielerorts seit vielen Monaten im zweistelligen Minusbereich. Das Forderungspaket der Gewerkschaft gefährde die leichte Erholungsphase der letzten Wochen.

Der Gewerkschaftsvorstand berät am 26. November die Forderung noch einmal abschließend, ohne dass noch große Änderungen erwartet würden. Erste Verhandlungen mit den Arbeitgebern soll es Mitte Dezember geben. Warnstreiks sind nach Ablauf der Friedenspflichten vom 1. März an möglich.