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IG Metall: Teile der Autoindustrie wollen Standorte in Niedriglohnländer verlagern

·Lesedauer: 1 Min.
Fahnen der IG Metall

Die IG Metall wirft Teilen der Autoindustrie hierzulande vor, die verschärften Klimaschutzvorgaben für eine Arbeitsplatzverlagerung in Niedriglohnländer zu missbrauchen. "Wir beobachten, dass viele Unternehmen das Anziehen der Klimaschutzvorgaben für eine verschärfte Restrukturierung missbrauchen", sagte Jörg Köhlinger, Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstagsausgaben). Gekennzeichnet sei diese Entwicklung durch Pläne für Standort-Verlagerungen in sogenannte Best-Cost-Länder, die sich vor allem in Osteuropa befinden.

"Wir erleben schon jetzt, dass Standorte noch einmal richtig ausgepresst werden mit neuen Schichtsystemen und Wochenendarbeit. Die Leute werden nicht weiter qualifiziert, sie sollen einfach fallen gelassen werden, weil bereits feststeht, dass der Standort in zwei, drei Jahren dicht gemacht wird", sagte Köhlinger weiter.

Um einen Kahlschlag bei den Jobs vor allem bei Autozulieferern und in der Stahlbranche zu verhindern, fordert die IG Metall den Ausbau der Mitbestimmung und ein Recht auf mehr Qualifizierung sowie mehr staatliche Hilfen. "Wir brauchen ein festgeschriebenes Recht auf Qualifizierung", sagte Köhlinger dem RND. Es könne nicht sein, dass ein Unternehmer nach Gutsherrenart entscheidet, wer sich qualifizieren darf und wer nicht. Wichtig sei außerdem, dass Qualifizierung immer vor der Entlassung kommen müsse.

slm/ilo

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