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IG Metall rechnet mit Pilotabschluss in Nordrhein-Westfalen

·Lesedauer: 1 Min.

STUTTGART/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die IG Metall rechnet mit einem Pilotschluss für die deutsche Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen. Es bestehe die Chance auf einen Abschluss noch vor Ostern, sagte der einflussreiche Südwest-Bezirksleiter Roman Zitzelsberger im Interview von "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" (Mittwoch). Es ärgere ihn dabei "gar nicht", dass der Pilotabschluss voraussichtlich in Nordrhein-Westfalen zustande komme und nicht wie sonst so häufig in Baden-Württemberg.

Die IG Metall müsse in der Lage sein, viele Pilotbezirke zu haben, sagte Zitzelsberger. "Entscheidend ist, dass am Ende für unsere Mitglieder etwas Gutes herauskommt." Der Bezirkschef sieht nach wie vor einen Graben, den man nicht unterschätzen dürfe, nämlich die Frage des Entgelts. Zugleich betonte er: "Es besteht die Chance, dass vor Ostern der Abschluss gelingt - aber das ist keinesfalls eine Zwangsläufigkeit."

In Düsseldorf haben sich Gewerkschaft und Arbeitgeber bislang stärker angenähert als in Stuttgart. Bei der schon sechsten Verhandlungsrunde an diesem Donnerstag (25. März) wollen die NRW-Arbeitgeber ein neues Angebot mit einer "substanziellen" Einmalzahlung für das Jahr 2021 vorlegen. In Kornwestheim bei Stuttgart findet an diesem Mittwoch erst die fünfte regionale Verhandlungsrunde für den Südwesten statt. Zitzelsberger beklagte, dass die Arbeitgeber im Südwesten die Gespräche mit vehementen Gegenforderungen gebremst hätten.

Die IG Metall fordert für die bundesweit rund 3,8 Millionen Beschäftigten unter anderem vier Prozent mehr Geld - entweder in Form von Lohnsteigerungen oder als zumindest partiellen Ausgleich, wenn ein Betrieb in der Krise die Arbeitszeit reduziert. Die zunächst regional geführten Tarifverhandlungen werden in der Regel in einem Pilotbezirk zum Abschluss gebracht und dann von den übrigen Tarifgebieten im Kern übernommen.