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IG Metall hält Werksschließung bei Nordex für sinnlos

ROSTOCK (dpa-AFX) - Unmittelbar vor dem angekündigten Ende der Rotorblatt-Fertigung beim Windkraftanlagen-Hersteller Nordex <DE000A0D6554> in Rostock hat die IG Metall die Werksschließung erneut kritisiert. Die Verlegung der Produktion nach Indien sei wegen des Transports der fertigen Flügel über Tausende Kilometer klimapolitisch nicht sinnvoll, sagte der Bezirksleiter Daniel Friedrich der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn wir jetzt von der Stärkung der Energiewende und der erneuerbaren Energien reden, dann müssen wir dafür sorgen, dass wieder Arbeitsplätze in Deutschland entstehen." Die Wertschöpfung müsse in Deutschland bleiben. Laut Friedrich ist kein neuer Investor für das Gelände in Sicht.

Nordex hatte im Februar angekündigt, Ende Juni die Rotorblatt-Fertigung im Osten der Hansestadt zu beenden. Als Gründe gab das Unternehmen das schwierige Markt- und Wettbewerbsumfeld sowie eine Verschiebung der Nachfrage an. Am Mittwoch wollte Nordex zum aktuellen Stand in der Fertigung keine Auskunft geben. Wie Friedrich weiter sagte, gehen die verbliebenen Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft. Der Verlust von rund 600 Arbeitsplätzen sei für die Stadt und ganz Mecklenburg-Vorpommern bitter. Dies sei nach der Insolvenz der MV-Werften-Gruppe ein weiterer Schlag für die Industriepolitik des Landes.

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