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IG-Metall-Chef Hofmann kritisiert Steuerpläne von Union und FDP

·Lesedauer: 1 Min.
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IG-Metall-Chef Jörg Hofmann hat scharfe Kritik an den Steuerplänen von Union und FDP geübt. Mit den Versprechen aus den jeweiligen Wahlprogrammen würden "die Wähler veräppelt", sagte Hofmann der "Süddeutschen Zeitung" vom Dienstag. Er verwies auf Berechnungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW), die zeigten, "dass Union und FDP vor allem hohe Einkommen entlasten und die Steuereinnahmen deutlich senken wollen".

Das nehme Handlungsfähigkeit etwa bei notwendigen Ausgaben für Bildung und Infrastruktur. "Als könnte man diese Zukunftsfragen durch Steuersenkungen für Besserverdiener lösen", kritisierte der IG-Metall-Vorsitzende.

Die Reformen der vergangenen Jahrzehnte hätten einseitig Mittelschicht und niedrige Einkommen belastet, sagte Hofmann weiter. Deshalb schlage er vor, kleinere Einkommen bis hin zur Mittelschicht mit 5000, 6000 Euro Brutto-Monatsverdienst um 400 bis 700 Euro im Jahr zu entlasten. "Ich halte auch Facharbeiterinnen für Leistungsträger. Nicht nur Unternehmer und Manager", betonte der Gewerkschaftschef.

Hofmann brachte zudem einen Steuerbonus ins Spiel, um die Arbeitszeit in Metall-Firmen häufiger auf vier Tage die Woche zu reduzieren. Es sei auch im Interesse der Politik, die Transformation der Autoindustrie und weiterer Branchen zur Dekarbonisierung zu bewältigen, ohne dass massiv Jobs verloren gingen.

"Deshalb wünsche ich mir, dass die Bundesregierung den tariflich vereinbarten Teillohnausgleich steuerfrei stellt", sagte Hofmann. Darüber hinaus könnte ähnlich wie beim Kurzarbeitergeld ein Teil des Nettolohnverlusts ersetzt werden. "Zum Beispiel 60 Prozent, befristet auf drei Jahre." Im Mittelpunkt müsse eine "echte Chance auf Qualifizierung und berufliche Neuorientierung im Betrieb stehen", forderte der IG-Metall-Vorsitzende.

cha/hcy

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