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IG BAU will Mindestlohn am Bau erhalten

·Lesedauer: 1 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die IG Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) will den tariflich vereinbarten Mindestlohn im Bauhauptgewerbe erhalten. Mit 12,85 Euro liegt die Lohnuntergrenze in dem florierenden Wirtschaftszweig deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn von 9,60 Euro. Der entsprechende Tarifvertrag läuft aber zum Jahresende aus.

Den Arbeitgebern warf die Gewerkschaft am Dienstag vor, den für Bau-Facharbeiter gedachten Mindestlohn II von 15,70 Euro bei den laufenden Verhandlungen komplett abschaffen zu wollen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Ende Januar geplant. Die Verbände der Bauindustrie und des Baugewerbes äußerten sich zunächst nicht zu dem Thema.

IG-BAU-Chef Robert Feiger warnte vor negativen Folgen für die Branche: "Da wird die Axt an ein Erfolgsmodell gelegt. Angesichts der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahren wird sich der Arbeitskräftemangel eher noch verschärfen", sagte er laut einer Mitteilung. Zudem besteht der Gewerkschaft zufolge ohne den Mindestlohn II die Gefahr, dass Facharbeiter aus mehreren Balkan-Ländern mit geringeren Gehältern abgespeist würden.

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