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Ifo: Zahl der Kurzarbeiter im Januar um fast 20 Prozent gestiegen

·Lesedauer: 1 Min.
Restaurant in Garmisch-Partenkirchen Ende Januar

Die Zahl der Kurzarbeiter ist im Januar Schätzungen des Münchner Ifo-Instituts zufolge um knapp 20 Prozent gestiegen. Im vergangenen Monat waren 2,6 Millionen Menschen auf Kurzarbeit, im Dezember waren es 2,2 Millionen Menschen, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag mitteilte. Der Anteil der Kurzarbeitenden an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt stieg damit von 6,6 Prozent im Dezember auf 7,8 Prozent.

"Einsamer Spitzenreiter bei der Kurzarbeit blieben die vom Lockdown besonders hart getroffenen Hotels und Gaststätten", erklärte das Ifo. Hier stieg der Anteil demnach von 54,1 Prozent auf 55,9 Prozent - absolut waren es 594.000 Menschen. Im Handel stieg die Zahl laut Ifo um mehr als das Doppelte von 260.000 auf 556.000 Menschen und damit von 5,7 Prozent auf 12,2 Prozent der Beschäftigten.

In der Industrie hingegen ging die Kurzarbeit etwas zurück; laut Ifo von 611.000 auf 598.000 Menschen oder von 8,8 Prozent auf 8,6 Prozent der Beschäftigten. Dabei entwickelten sich die einzelnen Industriebranchen sehr unterschiedlich: Im Maschinenbau, bei den Metallerzeugern und den Herstellern von Metallerzeugnissen ging die Kurzarbeit zurück, bei den Autobauern stieg sie.

ilo/mkü