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Ifo-Umfrage: Kurzarbeit nimmt erstmals seit Monaten wieder zu

·Lesedauer: 1 Min.
Angestellte im Bayerischen Hof in München

Im Teil-Lockdown im November hat sich der Anteil der Firmen mit Kurzarbeit erstmals seit Monaten wieder erhöht. Er stieg nach 24,8 Prozent im Oktober auf 28,0 Prozent im November, wie das Münchner Ifo-Institut auf Basis von Umfragen mitteilte. Besonders bei Hotels, Restaurants und Kneipen sowie Reisebüros und Reiseveranstaltern, also den vom Teil-Lockdown besonders betroffenen Branchen, werde wieder "viel Kurzarbeit gefahren", erklärte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link am Montag.

Bei Hotels stieg laut Ifo-Umfragen der Anteil auf 91 Prozent der Unternehmen, in der Gastronomie auf fast 72 Prozent und bei Reisebüros und Reiseveranstaltern auf 91 Prozent. Der Anstieg der Kurzarbeit im November ist demnach aber in fast allen großen Wirtschaftszweigen zu konstatieren. Bei den Dienstleistern stieg der Anteil der Kurzarbeit von 24 Prozent im Oktober auf fast 31 Prozent der Firmen im November. Im Handel kletterte der Anteil demnach von 18,8 auf 20,7 Prozent und auf dem Bau von 7,4 auf 9,0 Prozent.

Nur in der Industrie sei ein leichter Rückgang zu verzeichnen, von 31,9 auf 30,5 Prozent, wie das Ifo mitteilte. Einzelne Branchen meldeten auch kräftige Rückgänge, etwa die Autobranche von 50 auf 36,7 Prozent, das Verlagswesen von 42 auf 34,7 Prozent oder die Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften von 64,2 auf 52,5 Prozent der Unternehmen.

Die Ergebnisse beruhen auf einer Zusatzfrage nach der aktuellen Kurzarbeit in der monatlichen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts. Es wertete Meldungen von rund 7000 Unternehmen aus.

ilo/noe