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Ifo-Präsident warnt vor Schulschließungen wegen Corona

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo hat davor gewarnt, dass die Intensivstationen durch Corona-Patienten an ihre Kapazitätsgrenze kommen und Schulen wieder geschlossen werden. "Das hat langfristig extrem hohe wirtschaftliche und soziale Kosten", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Montag. Den coronabedingten Ausfall der deutschen Wirtschaftsleistung 2020 und 2021 bezifferte Fuest mit rund 325 Milliarden Euro. Die tatsächlichen volkswirtschaftlichen Kosten seien aber weit höher.

Die neue Corona-Welle müsse auch aus wirtschaftlicher Sicht dringend eingedämmt werden: "Wir brauchen mehr Tests, mehr Impfungen und müssen Ansteckungen nachverfolgen. Wir sollten keinen Lockdown anstreben, sondern vielmehr 2G- oder 3G-Beschränkungen", sagte der Münchner Wirtschaftsforscher.

Fuest warnte zugleich davor, einen Kurs wie Schweden am Anfang der Pandemie zu verfolgen. "Das schwedische Experiment, das mehr Infektionen in Kauf nahm, um Lockdown-Maßnahmen zu vermeiden", habe nicht funktioniert: Schwedens Wirtschaft sei 2020 um 2,8 Prozent geschrumpft, ebenso wie die Finnlands und deutlich stärker als jene Dänemarks oder Norwegens. Gleichzeitig sei die Zahl der Todesopfer im Verhältnis zur Bevölkerung viel höher gewesen.

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