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Ifo-Chef beklagt Fehlen proaktiver Politik im deutschen Corona-Management

·Lesedauer: 1 Min.
Termin-Kunden vor einem Bekleidungsgeschäft in München

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen in Deutschland hat Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, vor einem "Stotter-Lockdown" gewarnt. "Ein Problem der Debatte und der aktuellen Politik besteht darin, dass nur in den Alternativen Öffnung versus Lockdown gedacht wird", sagte Fuest der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagsausgabe). Der Ökonom beklagte das Fehlen einer "proaktiveren Politik im Corona-Management" in Deutschland.

Fuest kritisierte vor allem eine unzureichende Teststrategie. Entscheidend wäre es gewesen, Lockerungen an Testkonzepte zu binden, sagte er der Zeitung. Tatsächlich verfügbare Tests würden sichere und nachhaltige Öffnungen ermöglichen. Auch würden dadurch mehr Infektionen entdeckt.

Experten sehen Deutschland derzeit vor einer dritten Corona-Welle. Das Robert Koch-Institut in Berlin meldete am Samstagmorgen mehr als 16.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg damit auf 99,9.

isd