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IEA: G7-Länder müssen Emissionen von Schwerindustrie rasch senken

PARIS (dpa-AFX) - Die Internationale Energieagentur (IEA) rät den führenden westlichen Industrienationen (G7) zu verstärkter Anstrengung, um den CO2-Ausstoß der klimaschädlichen Schwerindustrie zu senken. Die Technologieentwicklung müsse beschleunigt werden, um die hohen Kosten für ein drastisches Herunterfahren der Emissionen zu überwinden, empfiehlt die IEA in einer am Donnerstag in Paris vorgelegten Studie. Diese sieht die G7-Staaten gut aufgestellt, um beim Wandel hin zu einer sauberen Schwerindustrie eine Vorreiterrolle zu übernehmen.

Vor allem Stahl- und Zementhersteller seien mit der Herausforderung konfrontiert, ihren Emissionsfußabdruck drastisch zu reduzieren. "Die Emissionen der Schwerindustrie gehören zu den hartnäckigsten, so dass es von entscheidender Bedeutung ist, dass die Länder, die über beträchtliche finanzielle und technologische Ressourcen verfügen, diese nutzen, um praktische Lösungen auf koordinierte Weise voranzutreiben", sagte IEA-Exekutivdirektor Fatih Birol. Die G7-Staaten könnten zum Katalysator für die dringend erforderliche Energiewende in diesen wichtigen Sektoren werden. Zusammen seien die G7 für 30 Prozent der Energienachfrage und 25 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich.

Die Schwerindustrie sei inzwischen für ein Sechstel der direkten CO2-Emissionen des globalen Energiesystems verantwortlich, so die IEA. Dies mache die Klimaneutralität in der Schwerindustrie zu einem wichtigen Pfeiler für die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine. Allerdings befänden sich viele der Technologien zur Emissionssenkung in der Schwerindustrie noch im Entwicklungsstadium und die Gewinnspannen für Produkte der Schwerindustrie seien oft zu gering, um die höheren Vorlaufkosten für die Einführung emissionsarmer Verfahren zu decken. Die Studie empfiehlt daher unter anderem Entschädigungen für Unternehmen, die innovative Produktionsmethoden einführen.

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