Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.412,05
    +91,17 (+0,60%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.209,15
    -0,16 (-0,00%)
     
  • Dow Jones 30

    34.000,49
    -156,20 (-0,46%)
     
  • Gold

    1.887,50
    +2,70 (+0,14%)
     
  • EUR/USD

    1,0738
    +0,0007 (+0,06%)
     
  • BTC-EUR

    21.366,12
    -207,54 (-0,96%)
     
  • CMC Crypto 200

    528,39
    -8,51 (-1,58%)
     
  • Öl (Brent)

    77,75
    +0,61 (+0,79%)
     
  • MDAX

    29.218,64
    +39,61 (+0,14%)
     
  • TecDAX

    3.297,99
    -2,89 (-0,09%)
     
  • SDAX

    13.393,29
    +163,53 (+1,24%)
     
  • Nikkei 225

    27.606,46
    -79,01 (-0,29%)
     
  • FTSE 100

    7.885,17
    +20,46 (+0,26%)
     
  • CAC 40

    7.119,83
    -12,52 (-0,18%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.944,48
    -169,31 (-1,40%)
     

IAB-Barometer: Arbeitsmarkt kommt gut über den Winter

NÜRNBERG (dpa-AFX) -Der deutsche Arbeitsmarkt wird nach einer Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stabil durch den Winter kommen. Das Arbeitsmarktbarometer habe im Dezember erneut leicht zugelegt, teilten die Nürnberger Forscher am Donnerstag mit. Es bildet die Erwartungen aller deutschen Arbeitsagenturen für die nächsten drei Monate ab. Die Bundesagentur für Arbeit legt in der nächsten Woche (3. Januar) ihre Statistik für Dezember vor.

Das Arbeitsmarktbarometer besteht aus zwei Komponenten: Hinsichtlich der Arbeitslosigkeit liegt die Prognose mit 98,1 Punkten zwar 0,3 Punkte über dem Wert von vor einem Monat, aber noch immer recht deutlich unter dem neutralen Wert von 100. Dies deutet auf eine leicht steigende Arbeitslosigkeit hin. Die Beschäftigungskomponente stieg ebenfalls um 0,3 Punkte. Sie liegt mit 103,7 Punkten deutlich über dem neutralen Wert - was auf eine steigende Bereitschaft der Unternehmen hindeutet, Personal einzustellen. Insgesamt kletterte das Barometer um ebenfalls 0,3 Punkte auf 100,9 Punkte.

"Nachdem sich die Aussichten am Arbeitsmarkt seit dem Frühling beständig abgeschwächt hatten, geht es jetzt wieder vorsichtig nach oben", sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen. Der Trend in Europa geht in eine andere Richtung. "In vielen europäischen Ländern drücken Krieg und Energiekrise die Arbeitsmarktaussichten in den roten Bereich", sagte Weber. Vor allem in den Ländern Nord- und Osteuropas zeige das Barometer Werte klar unter der Marke von 100.

Für den deutschen Arbeitsmarkt erhebt das IAB seit 2008 monatlich Daten aller Arbeitsagenturen hinsichtlich der Erwartungen für die vorausliegenden drei Monate. Für das europäische Barometer sammelt das IAB Daten in Zusammenarbeit mit den Arbeitsverwaltungen 18 weiterer Länder.